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Im republikanischen US-Wahlrennen fliegen die Fetzen zwischen Multimilliardär Donald Trump (Foto) und seinem Rivalen Marco Rubio immer stärker.
Im republikanischen US-Wahlrennen fliegen die Fetzen zwischen Multimilliardär Donald Trump (Foto) und seinem Rivalen Marco Rubio immer stärker. © Cj Gunther
27.02.2016

Große Ohren und nasse Hosen: Trump und Rubio steigern ihre Attacken

Washington. Im republikanischen US-Wahlrennen fliegen die Fetzen zwischen Multimilliardär Donald Trump und seinem Rivalen Marco Rubio immer stärker. Trump nannte den Senator aus Florida am Samstag bei einem Wahlkampfauftritt in Arkansas ein «leichtgewichtiges kleines Nichts», einen Fiesling und einen Lügner, der noch schlimmer sei als der texanische Senator Ted Cruz. Rubio seinerseits warnte mit Blick auf Trump davor, die konservative Bewegung einem «Schwindler» zum Opfer fallen zu lassen.

Der Immobilienmogul führt bisher das republikanische Bewerberfeld an. Rubio und Cruz versuchen, ihn zu stoppen: Am kommenden Dienstag, dem «Super Tuesday», stehen gleich auf einen Schlag republikanische Vorwahlen in zwölf Bundesstaaten an.

Am Donnerstag hatten sich Rubio und Trump in einer Fernsehdebatte den bisher heftigsten Schlagabtausch des republikanischen Vorwahlkampfes geliefert. Seitdem steigern sie ihre Attacken immer weiter. So spottete Rubio am Freitag, dass sich Trump während einer Pause in einem mannshohen Spiegel betrachtet habe - vielleicht um sicherzugehen, dass er sich «nicht die Hosen nass gemacht» habe.

Trump sprach am Samstag wiederholt vom «kleinen Rubio», dessen Sprachorgan mit einem Tempo von einer Meile in der Minute arbeite. Und: «Er hat die größten Ohren, die ich jemals gesehen habe.»