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Mitt Romney brauchte sehr lange, um seine Wahlniederlage einzugestehen. © dpa
07.11.2012

Mitt Romney zögert lange mit Eingeständnis der Wahlniederlage

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat seine Niederlage im Kampf ums Weiße Haus eingeräumt. Mit dem Eingeständnis der Wahlschlappe hatte sich Romney viel Zeit gelassen. Die US-Fernsehsender hatten bereits mehr als eineinhalb Stunden zuvor die Wiederwahl Barack Obamas gemeldet.

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Zugleich gratulierte der frühere Gouverneur von Massachusetts in der Nacht zum Mittwoch Amtsinhaber Barack Obama zur Wiederwahl. «Ich bete für den Erfolg des Präsidenten bei der Führung unserer Nation», sagte ein gefasster Romney in seinem Wahlkampfhauptquartier in Boston. Die Wahl sei vorbei, «aber unsere Prinzipien haben weiter Bestand.»

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«Ich habe mir so sehr gewünscht, eure Hoffnungen zu erfüllen, das Land in eine andere Richtung zu führen», sagte der Unterlegene. Zugleich bedankte sich Romney bei seinen Mitstreitern und seiner Frau Ann. «Sie wäre eine wundervolle First Lady gewesen», sagte er.

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Nach dem von US-Fernsehsendern verkündeten Wahlsieg von US-Präsident Barack Obama richten sich alle Augen auf seinen unterlegenen Herausforderer Mitt Romney. Der Republikaner ließ sich in der Nacht zum Mittwoch viel Zeit, seine Niederlage öffentlich einzugestehen. Üblicherweise gestehen die Verlierer bei US-Wahlen ihre Niederlage innerhalb kurzer Zeit ein. 2008 hatte der Verlieren John McCain dies etwa nach einer halben Stunde getan.