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Besonders viele Punkte beim Spiel bringen die Landschaften mit mehreren Kronen. Foto: Kumm
Besonders viele Punkte beim Spiel bringen die Landschaften mit mehreren Kronen. Foto: Kumm
18.05.2018

Spiele-Ecke: Königliches Domino

Liebe Meghan, lieber Harry, ihr müsst jetzt ganz stark sein. Denn auch wenn es euch sicher schmerzt, dies zu hören, muss ich euch doch die Wahrheit sagen: Eure Hochzeit ist mir schnurzpiepegal. Sorry!

Statt irgendwelchen Prinzen und Prinzessinnen zu huldigen, baue ich mir lieber mein eigenes Königreich. Besonders kurzweilig geht dies bei „Kingdomino“. Das Legespiel aus dem Hause „Pegasus“ bewies im Vorjahr, dass man weder eine revolutionär neue Idee noch eine irre Komplexität benötigt, um zum „Spiel des Jahres“ gekürt zu werden. Es reicht, eine Prise „Siedler von Catan“, etwas „Memory“ und vor allem eine große Portion des klassischen „Domino“ in den Mixer zu geben, um die Auszeichnung zu gewinnen.

Puh: Klingt ziemlich negativ. Doch der Eindruck trügt. „Kingdomino“ ist schnell verstanden und schnell gespielt, macht sowohl den Kleinen als auch den Großen Spaß, erfordert dennoch auch taktisches Geschick – und macht auch optisch etwas her.

Worum aber geht es? Das haben die Kollegen der Deutschen Presse-Agentur so gut (und kurz), zusammengefasst, dass ich sie hier einfach zitiere:

Beim „Domino“ legt man Plättchen aneinander. Bei „Kingdomino“ auch. Auf den Plättchen sind verschiedene Landschaften zu sehen. Sie werden zum Beispiel zu einem Wald oder einem See, die unterschiedlich viele Punkte wert sind. Die Plättchen legt jeder Spieler an seine Burg. So entsteht das eigene Königreich. Gewonnen hat am Ende der, der am geschicktesten gepuzzelt hat und dadurch die meisten Punkte ergattern konnte.

Wertung: 9 von 10 Punkte

Alter: nach Angaben des Spieleverlags ab acht Jahren. Jedoch verstehen es auch schon Jüngere.

Spielerzahl: zwei bis vier

Dauer: 15 bis 30 Minuten

Preis: 20 Euro