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Bengalgeier sind vom Aussterben bedroht. Foto: dpa-Archiv

Kolumne „Ludwigs Tierleben“: Das Geierrestaurant

Für den Bengalgeier sieht es nicht gut aus: Lebten in Indien noch in den 1980er-Jahren 30 Millionen von ihnen, sind es heute nur noch wenige Tausend. Im benachbarten Nepal sind von einst mehren 10.000 Bengalgeiern gerade noch 100 Exemplare vorhanden.

Verantwortlich für den drastischen Niedergang ist ein Medikament namens Diclofenac. Ein Entzündungshemmer der ursprünglich aus der Humanmedizin stammt, in Indien oder Nepal aber auch gerne in der Tiermedizin eingesetzt wurde – mit katastrophalen Folgen für die Geier: Die Aasfresser nehmen den Wirkstoff über den Verzehr von Haustierkadavern auf. Das führt unweigerlich zum Tod der Vögel, da Diclofenac bereits bei geringer Dosierung im Körper der

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