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Foto: Nilz Boehme

Pure Lebensfreue: Das verspricht die Show „Afrika! Afrika!“

„Afrika! Afrika!“ präsentiert in der neuen Show einmal mehr den Spagat zwischen künstlerischer Gegenwart und traditionsreichem Erbe. Sie gastiert auch in Karlsruhe, Stuttgart und Mannheim. PZ-Mitarbeiter Steffen Rüth war in Addis Abeba und besuchte dort einige der Artisten sowie die Talente von morgen.

Die Gegend ist nicht die beste, gleichwohl typisch für Äthiopiens Viereinhalb-Millionen-Hauptstadt Addis Abeba. Auf der staubigen Split-Straße, die steil den Hügel hinaufführt, um am Mount Entoto, der höchsten Erhebung der ohnehin auf fast 3000 Metern sehr hochgelegenen Metropole zu enden, herrscht samstagvormittägliches Wuseltreiben. Ungefähr alle fünfzig Meter bietet ein Schlachter von der Decke baumelnde Tierhälften an, statt Supermärkten gibt es überall winzige Läden mit Essenziellem wie Abseitigem. Viele Männer schrauben – gern in Gruppen – an baufälligen Karren, die vorwiegend tschechischen Lada-Fabrikats und nicht mehr die Neusten sind, herum. Wer jedoch von der geschäftigen Hauptstraße in ein kleines Gässchen einbiegt, kommt nach wenigen Metern auf einen Innenhof, alles ist plötzlich ruhig, aufgeräumt, behaglich. Hier lebt Abrham Woldehawaryat, ein 24-jähriger Jongleur und einer der Äthiopier, die bei der diesjährigen Tournee von „Afrika! Afrika!“ mit einer Solonummer im Programm sind.

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