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Mit der Bevölkerung wurde der umgebaute Festplatz beim Clubhaus des 1. FC Bauschlott eingeweiht. Das Sommerwetter lud Gäste zum Verweilen ein. Foto: Dietrich
Mit der Bevölkerung wurde der umgebaute Festplatz beim Clubhaus des 1. FC Bauschlott eingeweiht. Das Sommerwetter lud Gäste zum Verweilen ein. Foto: Dietrich
11.09.2016

1. FC Bauschlott freut sich über neu gestalteten Festplatz

Neulingen-Bauschlott. Nach einer rund fünfmonatigen Bauzeit wurde nun der neu gestaltete Festplatz beim Sportheim des 1. FC Bauschlott eingeweiht. Zu den Gästen bei der Feier zählte auch Ehrenvorsitzender Walter Spörr. Fans vom 1. FC Kieselbronn waren teilweise mit dem Fahrrad angereist. Zum Auftakt gab es am Freitagabend eine Kölsch-Party.

Bundesliga Live im Fernsehen wurde am Samstagnachmittag geboten. Am Abend fand ein kleiner Festakt statt. Mit Live-Musik startete danach die Band „Raffnixx“ durch, die in der lauen Abendluft für eine Bombenstimung sorgte.

Die Bauleitung oblag Heinrich Furrer, Vorsitzender des Fördervereins des 1. FC Bauschlott, und Olaf Berauer, stellvertretender Vorsitzender (Wirtschaftsbetrieb/ Veranstaltungen). Als Furrer das Projekt bei der Jahreshauptversammlung im Februar im Clubhaus vorstellte, war noch kein Geld vorhanden, weshalb er um Spenden bat, die dringend benötigt würden. So begann er damals gleich damit, Geld zu sammeln. „Die Spenden haben die vom Verein aufzubringenden Matertrialkosten aufgewogen“, war von Heinrich Furrer zu erfahren.

Zur Maßnahme des ersten Bauabschnittes gehörte die restliche Auslegung des Platzes mit Pflaster und die Errichtung eines Vordachs vor dem Clubhaus für den Wirtschaftsbetrieb bei Veranstaltungen, wofür Bauingenieur Markus Öchsle den Plan erstellte. Bei Veranstaltungen wird ein eigenes Festzelt aufgestellt.

Tatkräftige Unterstützung

„Unterstützt haben uns mehrere Firmen, als Elektroexperte zeichnete ehrenamtlich Franz Hetzel verantwortlich. Rund 15 Helfer haben in 900 Arbeitsstunden ehrenamtlich 120 Quadratmeter Pflaster verlegt“, sagte Furrer. Dabei hob er den 45-jährigen Flüchtling Nico aus Albanien hervor, ein Vorbild der Integration, der von der ersten Stunde an tatkräftig mitgeholfen habe. Er bekam außerdem ein Geburtstagsständchen. Die Durchführung der Erdarbeiten sowie die Kosten hierfür und das Pflaster hat die Gemeinde Neulingen übernommen. Vorsitzender Alexander Spörr schloss sich den Dankesworten von Furrer an.

Für den zweiten Bauabschnitt mit der Errichtung eines Raumes für Sportgeräte werden Materialkosten von 5000 bis 6000 Euro auf den Verein zukommen, die auch wieder durch Spenden finanziert werden müssen. Auch hier hofft Heinrich Furrer auf die tatkräftige Mithilfe der Mitglieder und die Unterstützung von Firmen.