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Start ins Berufsleben: Vize-Landrat Wolfgang Herz (Mitte) und Ausbildungsleiter Michael Fink (Dritter von links) geben den neuen Auszubildenende wertvolle Tipps für die kommenden Jahre. ENZ
Start ins Berufsleben: Vize-Landrat Wolfgang Herz (Mitte) und Ausbildungsleiter Michael Fink (Dritter von links) geben den neuen Auszubildenende wertvolle Tipps für die kommenden Jahre. ENZ
04.09.2016

18 Nachwuchskräfte beim Enzkreis: Landrats-Vize Wolfgang Herz begrüßt die Auszubildenden

Enzkreis. „Wir bieten Ihnen eine anerkannt gute und fundierte Ausbildung. Dafür erwarten wir von Ihnen Motivation und Engagement“, sagte Erster Landesbeamter Wolfgang Herz, als er die neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung begrüßte. „Für uns ist ein guter Einstieg wichtig, um Ihnen Orientierung für ihre künftige Arbeit zu geben und den Start ins Berufsleben zu erleichtern.“

Deshalb steht die erste Woche für die Neuen im Zeichen des Kennenlernens: Sie begann mit einer Schnitzeljagd durch das Haupthaus an der Zähringerallee und die Außenstellen in der Östlichen, in der Bahnhof- und der Luisenstraße. „Traditionell bereiten das unsere Azubis aus dem zweiten und dritten Lehrjahr vor“, sagt Ausbildungsleiter Michael Fink. Auch die Vorstellung der einzelnen Ämter und ihrer Aufgaben übernehmen sie. Auf dem gemeinsamen Programm der Auszubildenden stehen noch mehrere Vorträge, Führungen und Seminare – darunter ein Knigge-Workshop. Ein Azubi-Tag im Klettergarten Illingen soll für Gemeinschaftsgefühl und Teamverständnis sorgen.

Die Vielfältigkeit der Behörde spiegelt sich in den unterschiedlichen Ausbildungsgängen: Die klassische Beamtenlaufbahn im mittleren und gehobenen Verwaltungsdienst wollen sieben jungen Menschen ergreifen, weitere fünf werden zu Verwaltungsfachangestellten ausgebildet. Dazu kommen ein Straßenwärter und zwei Vermessungstechniker sowie eine Studentin der Dualen Hochschule für Soziale Arbeit, die während ihrer Praxisphasen im Jugendamt tätig sein wird. Ein Ex-Azubi setzt auf den Vermessungstechniker nun noch den mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst. Neu im „Ausbildungskatalog“ ist das Duale Studium zum Bauingenieur, das ein junger Mann ergreifen wird. Während seiner Praxisphasen ist er im Amt für technische Dienste tätig. „In Kooperation mit der Dualen Hochschule Mosbach gehen wir neue Wege, um die technischen Berufe in der Kreisverwaltung für die jungen Menschen attraktiv zu gestalten“, erläutert Herz. „Die jungen Leute kommen alle aus der Region“, berichtet Michael Fink. Über 600 Bewerbeerbungen hat er für das aktuelle Ausbildungsjahr bekommen; in Eignungstests und Vorstellungsgesprächen seien die Besten ausgesucht worden.

„Für uns spielen die Schulnoten zwar eine gewisse Rolle, mindestens ebenso viel Wert legen wir aber auf Eigenschaften wie Teamfähigkeit und Eigeninitiative“, betont Vize-Landrat Herz: „Unsere Auszubildenden sollen fit, kreativ und aufgeschlossen sein.“