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Spuren des Zusammenpralls mehrerer Fahrzeuge bei Wilferdingen. Foto: Tilo Keller
Spuren des Zusammenpralls mehrerer Fahrzeuge bei Wilferdingen. Foto: Tilo Keller
28.10.2015

18-Jähriger schleudert frontal in Gegenverkehr: Zwei Menschen in Lebensgefahr

Remchingen. Bei einem Unfall am Mittwochabend auf der B10 zwischen Kleinsteinbach und Remchingen-Wilferdingen sind vier Personen verletzt worden, zwei davon schweben in Lebensgefahr.

Bildergalerie: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Kleinsteinbach und Wilferdingen

Kurz nach 19 Uhr schleuderte ein 18-jähriger Honda-Fahrer aus Kleinsteinbach kommend in der Linkskurve kurz vor der Tankstelle Richtung Wilferdingen aus bislang noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr. Dabei krachte der junge Mann aus dem Enzkreis mit seinem Beifahrer frontal auf einen entgegenkommendenSuzuki. Die beiden Insassen, eine 55-jährige Frau am Steuer und ihr 57-jähriger Beifahrer wurden durch den Aufprall im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Nachdem Notärzte die lebensgefährlich Verletzten versorgt hatten, wurden sie sofort ins Krankenhaus gebracht.

Der 18-jährige Unfallverursacher und sein Beifahrer zogen sich bei dem Frontalzusammenstoß nur leichte Verletzungen zu. Ihr Fahrzeug schleuderte außerdem noch in zwei VW-Golf, die sich hinter dem zuerst gerammten Suzuki befunden hatten. Eines der Fahrzeuge wurde nur von herumfliegenden Autoteilen leicht beschädigt. Die Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehr Remchingen war mit vier Einsatzfahrzeugen und 23 Mann im Einsatz. Hinzu kamen drei Rettungswagen und drei Notarztfahrzeuge des DRK und ASB. Die B10 zwischen Kleinsteinbach und Wilferdingen war mehrere Stunden voll gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von 14.000 Euro.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Im Einsatz waren vier Rettungswagen und drei Notarztfahrzeuge des Rettungsdienstes sowie die Feuerwehr Remchingen mit vier Fahrzeugen und 23 Feuerwehrleuten. Die Reinigung der Fahrbahn musste durch eine Spezialfirma vorgenommen werden.

Damit ereignete sich innerhalb von nur wenigen Tagen bereits der dritte schwere Verkehrsunfall in der Region. Am Donnerstag, 15. Oktober, hatte ein Fahrer zwischen Königsbach und Bilfingen bei einem Überholmanöver nicht auf den Gegenverkehr geachtet und war mit einem Opel kollidiert. Der 33-Jährige starb kurze Zeit später an seinen Verletzungen, die Opel-Fahrerin schwebt nach wie vor in Lebensgefahr. Am Samstag, 24. Oktober, waren drei Autofahrer auf der B294 zwischen Bauschlott und Bretten verletzt worden. Ein 25-jähriger Honda-Fahrer aus Bretten schleuderte aus einer Kurve in den Gegenverkehr, streifte zuerst einen Transporter und rammte anschließend einen Lieferwagen. Der 25-Jährige wurde dabei lebensgefährlich, der Lieferwagenfahrer schwer verletzt.