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21.12.2016

25 Strommasten werden im Heckengäu demontiert

Wimsheim/Wurmberg/Mönsheim. Der Abbau der Freileitungen zwischen Wimsheim, Wurmberg und Mönsheim soll nun beginnen. Die Netze BW startet nach eigenen Angaben Anfang Januar mit der Demontage der 20-Kilovolt-Mittelspannungsmasten zwischen Wimsheim und Wurmberg und zwischen Wimsheim und Mönsheim. Die Freileitungen zwischen den Kommunen können ersatzlos entfernt werden, denn die Netzverbindungen sind in den Boden verlegt worden.

Rücksicht auf Vegetation

„Um Flurschäden zu vermeiden werden die Demontagearbeiten im Winter in der vegetationsfreien Zeit und bei frostigen Böden durchgeführt“, so die Netze BW in einer Pressemitteilung. Das erleichtere in Zukunft die Bewirtschaftung der betroffenen Felder. Insgesamt werden 25 Strommasten – die zwischen 12 und 22 Meter hoch sind – und vier Kilometer Leiterseile zwischen dem Schaltwerk in der Öschelbronner Straße in Wurmberg und dem Lerchenhof in Mönsheim sowie dem Wiernsheimer Weg in Wimsheim abgebaut.

Wenn alles planmäßig verläuft, soll der Rückbau der Masten und Leitungen Anfang Februar abgeschlossen sein.

Für Netzbetrieb und -ausbau im EnBW-Konzern ist die Netze BW zuständig. Nach eigenen Angaben betreiben die Netze BW ein rund 100 000 Kilometer langes Stromnetz in der Hoch-, Mittel- und Niederspannung.

Anders im Höchstspannungssektor: Für die geplante 380-Kilovolt-Leitung durch die Region ist die TransnetBW zuständig. Bei der Höchstspannungsleitung gibt es seit Montag einen Kompromiss (die PZ berichtete). Die Trasse von Ötisheim nach Birkenfeld war lange umkämpft. Nun haben die Planer der 380-Kilovolt-Leitung zum Teil auf schlankere und niedrigere Masten umgeschwenkt und durch eine Routenänderung einen Bogen um das Pforzheimer Gewerbegebiet Obsthof I geschlagen. Ziel ist, dass die neue Leitung 2019 in Betrieb geht.