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Ein 27-jähriger Mann ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A8 ums Leben gekommen. © Ketterl
Ein Mann ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A8 ums Leben gekommen. © Ketterl
23.09.2015

27-jähriger Taxifahrer verbrennt im Auto

In seinem Wagen bis zur Unkenntlichkeit verbrannt ist ein 27-jährige Fahrer eines Mercedes mit PF-Kennzeichen nach einem Unfall am Mittwoch gegen 1.30 Uhr auf der Autobahn kurz vor  der Anschussstelle Heimsheim in Fahrtrichtung Pforzheim. Bei dem Verunglückten handelt es sich laut Polizei um einen Taxifahrer, der einen Kunden abgesetzt hatte und heimfahren wollte.

Bildergalerie: Mercedesfahrer stirbt bei Unfall auf A8

Der Mann war auf dem linken Fahrstreifen unterwegs und ein 48-jähriger Lkw-Fahrer befuhr zu diesem Zeitpunkt den Verzögerungsstreifen an der Anschlussstelle. Aus noch ungeklärter Ursache kam der 27-Jährige nach links von der Fahrbahn ab und streifte die Betonleitwand. In der Folge schleuderte der Mercedes quer über die Fahrbahn, prallte frontal auf das Heck des Lkw und kam einige Meter neben der Straße brennend zum Stehen. Der Mann wurde eingeklemmt und hatte keine Chance das Auto zu verlassen. Die Polizei kann nicht sagen, ob der Taxifahrer nach dem Aufprall noch bei Bewusstsein war.

Die Pforzheimer Autobahnpolizei war als erstes an der Unfallstelle. Beim Versuch, den Brand zu löschen, wurden zwei Polizeibeamte verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Helfer der Pforzheimer Berufsfeuerwehr, vom Löschzug Haidach und der Freiwilligen Feuerwehr Heimsheim sowie Kräfte des Rettungsdienstes  waren mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle. Sie alle konnten dem Fahrer nicht mehr helfen, der Wagen brannte vollständig aus. Mit Hilfe der Drehleiter und einer Wärmebildkamera suchte die Heimsheimer Feuerwehr aus der Vogelperspektive die Umgebung nach weiteren Personen ab, die möglicherweise in dem Unfallauto gewesen sein könnten.

Auch vom Polizeihubschrauber aus wurde in der Nacht die Umgebung abgesucht. Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Richtungsfahrbahn Karlsruhe bis gegen 05:30 Uhr zeitweise voll gesperrt Feuerwehrmänner mussten mit schwerem Gerät den Mercedes aufschneiden,  um die Leiche des Fahrers bergen zu können. Vom DRK waren zwei Rettungswagen, ein Notarztteam und ein Notfallnachsorgedienst im Einsatz.

Insgesamt forderte der Unfall etwa 50.000 Euro Sachschaden.