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Blumen vom Bürgermeister
dobel © Zoller
Bücher der Autorin, die sich mit dem Dobel beschäftigen
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Petra Hauser auf dem Dobel
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19.06.2014

30 Jahre Heilklimatischer Kurort: Bestsellerautorin Petra Hauser gratuliert Dobel

Vor 30 Jahren erhielt der Dobel das Prädikat Heilklimatischer Kurort und eröffnete zeitgleich das neue Kurhaus. Das Doppeljubiläum feiert Bürgermeister Wolfgang Krieg am 18.06.2014 mit Petra Hauser als Ehrengast.

Mit einer „Kurhaus-Party“ feiert Bürgermeister Wolfgang Krieg das besondere Jubiläum mit zahlreichen Ehrengästen. Für den „Dobel, den Leuchtturm und das Tor zum Kreis Calw“ war Bestseller Autorin Petra Hauser aus Karlsruhe angereist. In ihrer unbeschwert natürlichen Art berichtete Sie über Kindheits- und Jugenderinnerungen, die sie mit den Ausflügen von Karlsruhe auf den Dobel verband. Hier ein Auszug den wir dankenswerter Weise von der Autorin erhalten haben

„Der Dobel war nur ein Wort für mich in meiner Kindheit. Aber ein magisches Wort für einen magischen Ort. Wenn die acht Erwachsenen, mit denen ich in einem Haus zusammenlebte, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels, das Wort aussprachen, dann leuchteten ihre Augen auf. Der Dobel war nicht nur ein Feriendomizil, er war ein Refugium für sie. Ganz offensichtlich hatte er meinen Großeltern und meiner Mutter immer wieder die Möglichkeit gegeben, sich aus den engen Bedingungen der Stadt zu befreien und für einige Tage oder auch Wochen ein anderes besseres Leben zu führen.

Das war in den 20ger, 30ger Jahren des letzten Jahrhunderts. Deshalb ist der Dobel und diese Urlaube auch in meine beiden ersten Romane eingegangen.“

Petra Hauser ergänzte Ihren Vortrag mit persönlichen Erinnerungen, und ließ dabei auch so manch humorstoische Anekdote zum einst legendären „Hotel Funk“ einfließen, erinnerte an diese Institution. „ Das Funk war etwas ganz Besonderes.

Nicht irgendein Hotel, Restaurant oder Café. Die Besitzerin, Frau Uttenreuther, im Edeldirndl, weiße Haare, rote Lippen. Voller Würde und professioneller Freundlichkeit begrüßte sie die Gäste mit einem hoheitsvollen Kopfnicken, denn sehr oft sah man sie dort stehen in ihrem Reich, dekorativ und selbstbewusst wie eine Fürstin.“ Heute gibt es das „Funk“ nicht mehr. Es hat sich doch so einiges verändert. Aber immer ist die Sonneninsel eine Reise wert – und wenn´s nur mal zum entspannen ist.