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Schicken Sie uns Ihre Bilder und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Rundflug über den Enzkreis. Foto: Ketterl
Schicken Sie uns Ihre Bilder und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Rundflug über den Enzkreis © Gerhard Ketterl
15.03.2013

40 Jahre Enzkreis: PZ-news sucht ihre Lieblingsecken

Enzkreis. Vier Jahrzehnte lang konnte man den Enzkreis nun schon kennen lernen. Die „Pforzheimer Zeitung“ nimmt den 40. Geburtstag des Kreises deshalb zum Anlass, um eine Fotoaktion für die Leser zu starten.

Welches sind Ihre Lieblingsecken im Enzkreis? Schicken Sie uns Fotos an internet@pz-news.de und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Rundflug über den Enzkreis. Einsendeschluss ist der 1. Mai 2013. Die eingesendeten Bilder werden in Bildergalerien auf PZ-news veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Vier Altkreise, drei Regierungsbezirke – und die Landesteile Baden und Württemberg – all das steckt im Enzkreis. Orchideen im Stromberg, kühle Wälder im Nordschwarzwald, die offene Landschaft des Kraichgaus, die lange unterschätzten Schönheiten des Heckengäus: Kurz vor seinem 80. Geburtstag im Sommer vergangenen Jahres hat Heinz Reichert so beschrieben, was ihm am Enzkreis gefällt. Auf die Frage hin, welche Landschaft ihm die liebste sei, antwortete der Mann, der erster Landrat des Enzkreises war: „Das Allerschönste ist die Vielfalt selbst.“

So spricht jemand, den der heutige Landrat Karl Röckinger einen Architekten des Enzkreises nennt. Vielfalt mochte man besser gerne, als es 1972 darum ging, die Weichen für den neuen Enzkreis zu stellen – zusammen mit Männern wie dem damaligen Pforzheimer Landrat Werner Lutz. Reichert selbst war vom Kreis Vaihingen zunächst als Amtsverweser nach Pforzheim gekommen. Die Mission: Eine Einheit zu formen aus Teilen von vier alten Kreisen, von denen diejenigen mit den Autokennzeichen „VAI“ und „LEO“ für Leonberg verschwanden. Gleichzeitig wurde gerungen um Eingemeindungen und neue Kommunen.

Größere, stabilere Einheiten waren das Ziel der Gebietsreform in Baden-Württemberg, die zwischen 1968 und 1975 alles in Bewegung setzte. CDU und SPD hatten sie gemeinsam angeschoben. 1973 starteten 32 neue, größere Kreise. Am Ende hatte sich die Zahl der selbstständigen Gemeinden landesweit auf rund ein Drittel reduziert. Im Enzkreis wurden aus 58 Kommunen schließlich die heute 28 Städte und Gemeinden. Unter Landrat Heinz Reichert und seinen Nachfolgern Werner Burckhart und Karl Röckinger entwickelte sich aus der Vielfalt des Enzkreises eine nicht nur wirtschaftlich sehr erfolgreiche Mischung.

Am 30. Dezember 1972 hat die PZ den neuen Kreis mit einer Beilage vorgestellt. Sie ist als Archivdruck zum Preis von 15 Euro für den ersten und einen Euro für jeden weiteren Bogen erhältlich. Infos dazu unter (0 72 31) 933-180