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11.01.2011

43-Jähriger aus Enzkreis veruntreut 240.000 Euro

ENZKREIS. Satte 240.000 Euro hat ein Mann aus dem Enzkreis veruntreut. Als Buchhalter einer Firma im Enzkreis liefen deren Zahlungen und Geldgeschäfte großteils über den Schreibtisch des 43-Jährigen - und über vier Jahre auch auf sein privates Konto. Deshalb musste er sich vor dem Amtsgericht Pforzheim verantworten. Wegen Untreue in 180 Fällen und Urkundenfälschung in elf Fällen hat ihn Richter Karl-Michael Walz vor dem Amtsgericht Pforzheim zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.

Der Angeklagte hat die Taten gestanden. Was für Außenstehende unglaublich dreist wirkt, war für den 43-Jährigen irgendwann Alltag: Hier eine private Rechnung mit Firmengeld begleichen, da Bares aus der Kasse nehmen. Schließlich hatte der heute 43-Jährige Prokura. Das heißt eine geschäftliche Vertretungsvollmacht. So war es für den Mann möglich, Summen für private Verbindlichkeiten beim Autohaus, Reisebüro, Lebensmittelhändler, Möbelfachgeschäft, Optiker oder IT-Fachhandel vom Firmenkonto abzuzweigen.

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