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Symbolbild Seibel
Symbolbild Seibel
13.09.2018

52 Straftaten weniger in Eisingen als im Vorjahr

Eisingen. Über die registrierte Gesamtkriminalität in Eisingen informierte Polizeihauptkommissar Reinhold Wilser den Eisinger Gemeinderat. Bürgermeister Thomas Karst begrüßte diese, wie er sagte, auch für die Bürger interessanten Informationen, die eine Standortbestimmung im landesweiten Vergleich böten.

Erfreulich sei, dass nach den „Ausrutschern“ in den Jahren 2014 und 2016 die Zahl der registrierten Kriminalfälle wieder deutlich gesunken ist. Gegenüber 2016 mit 134 Straftaten wurden 2017 mit nur noch 82 Delikten 52 Fälle weniger registriert. Karst und Wilser sprachen von einer „sicheren Gemeinde Eisingen“. Der Bürgermeister lobte auch die gute Zusammenarbeit mit der Polizeidienststelle. So hätten etwa ein Radlader-Diebstahl und die Farbschmierereien recht schnell aufgeklärt werden können. Mit einer durchschnittlichen Aufklärungsquote in Eisingen von 52 Prozent seit 2009 stünde man sehr gut da. Beispielsweise hätten die fünf Fälle von gefährlicher Körperverletzung (mit Verwendung gefährlicher Gegenstände) alle aufgeklärt werden können.

Auffällig war die Abnahme der einfachen und schweren Diebstähle von 42 Fällen (2016) auf 19 Fälle. Bei den Sachbeschädigungen sank die Zahl von 22 auf 14 Fälle. 2016 habe es eine Welle von Sachbeschädigungen an Autos gegeben. Wilser sieht den generellen Rückgang der Wohnungseinbrüche auch als Erfolg des landesweit massiven Polizeieinsatzes in diesem Bereich. In Eisingen wurden vier Einbrüche registriert (2014 und 2015 waren es jeweils zehn, im Vorjahr fünf Fälle). „Jetzt, in der kommenden dunklen Jahreszeit, sollte man von außen immer den Eindruck haben, dass jemand zu Hause ist. Lassen Sie, wenn Sie abends weggehen, also Licht im Haus brennen“, rät Wilser den Bürgern unter anderem. Wegen der Betrugsfälle bei Bestellungen im Internet empfiehlt der erfahrene Polizeifachmann, bei Anbietern, die nur gegen Vorauskasse versenden, gleich „weiterzuklicken“.

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