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Der 77-Jährige musste durch einen Rettungshubschrauber in einer Spezialklinik geflogen werden.
Der 77-Jährige musste durch einen Rettungshubschrauber in einer Spezialklinik geflogen werden. © Symbolbild PZ
14.09.2018

77-Jähriger von tonnenschwerer Drehbank eingequetscht und schwer verletzt

Tiefenbronn. In der Tiefenbronner Robert-Bosch-Straße zog sich am Freitagmorgen ein 77-jähriger Rentner bei einem Unfall in einer privaten Halle schwere Verletzungen zu.

Laut Polizei beabsichtigte der Mann gegen 10.00 Uhr gemeinsam mit seinem 52-jährigen Stiefsohn eine etwa zwei Tonnen schwere Drehbank auf einen anderen Platz in der Halle zu stellen. Hierzu hoben sie diese mit einem Gabelstapler zunächst an, um sie bewegen zu können. Vermutlich aufgrund der instabilen Lage des Arbeitsgeräts, begaben sich beide Personen jeweils seitlich daneben, um die Drehbank mit den Händen festzuhalten und ließen den Gabelstapler führerlos stehen. Kurze Zeit später kippte der tonnenschwere Gegenstand plötzlich zur Seite und traf den 77-Jährigen, welcher schließlich mit Oberkörper und Kopf zwischen der Drehbank und einem daneben befindlichen Werkzeugschrank eingequetscht wurde. Nachdem der 52-jährige Stiefsohn noch rechtzeitig zur Seite springen konnte und lediglich leicht verletzt blieb, konnte dieser die Rettungskräfte verständigen.

Die zur Hilfe eilenden, zahlreichen Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehrabteilungen aus Tiefenbronn und Heimsheim konnten den verletzten Mann, der noch ansprechbar war, nach zirka 20 Minuten mittels eines hydraulischen Spreizgeräts befreien. Der schwer - aber nicht lebensgefährlich verletzte Rentner, wurde durch einen alarmierten Rettungshubschrauber umgehend in eine Spezialklinik geflogen.

Insgesamt befanden sich neben Polizei und Feuerwehr zwei DRK-Fahrzeuge und zwei Notärzte der Ärztebereitschaft Tiefenbronn am Unglücksort.