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Das Nadelöhr und das gefährliche Gefälle an der A8 bei Nöttingen sind bald Vergangenheit. Stück für Stück schiebt sich die neue Brücke entlang der Autobahn vor, um bald den Verkehr flüssiger rollen zu lassen. © TV-BW
27.01.2011

A8-Verbreiterung: Brücke schiebt sich stückweise vor

REMCHINGEN. Die Großbaustelle an der Autobahn A8 bei Nöttingen nimmt Gestalt an. Die Strecke wird dort von vier auf sechs Spuren ausgebaut. Der Bund baut dafür eine neue Brücke. 470 Meter lang führt sie über die Pfinz. Der Bau kostet rund 20 Millionen Euro. Sichtbar wird der Baufortschriftt an der Brücke, die sich Stück für Stück nach vorne schiebt.

Bildergalerie: Brücke entlang der A8 bei Nöttingen soll Verkehrsfluss erleichtern

Durch die Baumaßnahme soll die abschüssige und gefährliche Nöttinger Senke ebener und damit sicherer für die Autofahrer werden. Täglich fahren hier etwa 70.000 Fahrzeuge. Die Anwohner aus Wilferdingen und Nöttingen warten schon lange auf den Neubau der Strecke aber vor allem erhoffen sie sich mehr Ruhe. Denn es soll eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand gebaut werden.

Die Bauarbeiten laufen bereits seit Mai 2010. Die Autofahrer trifft der Bau der Brücke nicht. Der Verkehr rollt unbeeindruckt von den Arbeiten ganz normal weiter. Und das dank dem speziellen Takt-Schiebe-Verfahren. Die einzelnen Brückenteile, mit einer Länge von jeweils 30 Metern, werden auf der einen Seite gebaut und dann nach Fertigstellung auf die langsam auf die andere Seite geschoben. Für 30 Meter braucht die Hub-Schub-Maschine etwa sechs Stunden.

Bis jetzt laufen die Bauarbeiten an der Brücke planmäßig. Mitte 2012 soll die Brücke und der Neubau der Strecke fertig sein. tv-bw

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