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Wie hier 2018 wird es ab 22 Uhr heute wieder aussehen: Alles runter von der A8 und ab durch Pforzheim, Eutingen oder Niefern-Vorort. Der wichtige Unterschied: Damals war schon ab Freitag zu. Dieses Mal ist die Sperrung kürzer.  Foto: Ketterl 
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Das sind die geplanten Umleitungsstrecken durch Niefern, Pforzheim-Eutingen, vorbei an Kieselbrinn zur B294 und durch Pforzheim, über die Wilferdinger Höhe auf die B10 in Richtung Eutingen. Erfahrungsgemäß folgen vielen Autofahrern jedoch einfach ihrem Navigationsgerät - und das wählt zuweilen andere Routen. 

Ab Samstag, 22 Uhr ist die A8 zwischen Pforzheim-Nord und -Ost wieder voll gesperrt

Pforzheim/Enzkreis. Im Frühjahr und Herbst 2018 hat sich der Autobahnverkehr letztmals wegen Brückenbauarbeiten durch Niefern-Vorort, Eutingen und Pforzheim gequält. Jetzt muss mit der Überführung der Gemeindestraße zwischen Eutingen und Niefern-Vorort wieder eine Brücke über die A8 gelegt werden. Doch dieses Mal braucht es keine Autobahnsperrung von Freitag- bis Sonntagabend. Das gut vorbereitete Bauwerk soll dieses Mal schneller fertig werden. Das Regierungspräsidium (RP) macht die A8 zwischen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Ost dieses Mal erst am heutigen Samstag, um 22 Uhr zu.

Geplant ist die Sperrung bis Sonntag, 20 Uhr. Aber die letzten Male waren die Arbeiter auch schon vor dem Zeitplan fertig.

PZ-news berichtet von Samstag- bis Sonntagabend in einem Liveticker über das Geschehen auf der Autobahn und auf den Umleitungen. PZ-news-Leser können ihre Eindrücke und Fotos, die wir gerne im Liveticker einbinden, an internet@pz-news.de senden. Bitte diese Infos mit Orts- und Zeitangaben versehen.

Weil dieses Mal im Wesentlichen nur der Sonntagsverkehr mit entsprechend weniger Lastwagen durch Niefern-Vorort, Eutingen und Pforzheim muss, hoffen die Planer auf weniger Stauprobleme als besonders im April 2018. Damals war es vor allem samstags insbesondere in Pforzheim und Eutingen zu Chaos gekommen. Im November 2018 hatte sich das Umleitungskonzept schon besser eingespielt gehabt. Nun also der dritte Stresstest unter weniger beschwerlichen Vorzeichen.

Wie vorgearbeitet worden ist, schildert Projektleiter Christian Hauck vom RP der PZ. Im Mai seien bereits sechs Stahlträger der künftigen Brücke an die A8 geliefert worden. Verbundplatten für die Fahrbahn wurden draufbetoniert. Jedes Brückenstück sei 50 Meter lang und rund 40 Tonnen schwer. Ab 1.30 Uhr am frühen Sonntagmorgen wird vom Autokran Stück für Stück auf die bereits fertigen Widerlager gehoben. Zwischen zwei und drei Stunden dauert der Einbau eines jeden der sechs Teile.

Sind alle Baustücke zusammengefügt und alle Restarbeiten bis voraussichtlich September erledigt, ersetzt die Brücke die Überführung der Zeppelinstraße, die 2018 abgerissen worden war. Die Arbeiten stehen schon in Zusammenhang mit dem geplanten sechsspurigen Ausbau der A8 im Enztal. Die Arbeiten an der Autobahn selbst sind nach mehreren Verzögerungen nun für Frühjahr 2021 vorgesehen.

Die Grafik oben zeigt die bereits bekannten Umleitungen. Weiträumig soll der Verkehr dagegen zwischen dem Autobahndreieck Leonberg und dem Kreuz Walldorf über die A81 und A6 laufen.