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Survival-Künstler Rüdiger Nehberg (Foto) hat viel erlebt und vor allem überlebt. Davon hat er in der Remchinger Kulturhalle erzählt. Die PZ hat dem 75-Jährigen noch ein paar Tipps für die Wildnis entlockt
Abenteurer Rüdiger Nehberg begeistert Remchinger Publikum © dpa
12.11.2010

Abenteurer Rüdiger Nehberg begeistert Remchinger Publikum

REMCHINGEN. Insekten als Mahlzeit, Freundschaft mit Naturvölkern, Leben in der Wildnis: Wer an Rüdiger Nehberg denkt, dem kommen viele Bilder in den Sinn. Der Urvater des Überlebenstrainings, vielen auch bekannt als "Sir Vival", hat viel erlebt. Davon hat der 75-Jährige in der Kulturhalle Remchingen mit viel Humor berichtet, aber sich auch von seiner ernsten Seite gezeigt: Von seinem Kampf, seinem Einsatz gegen die Genitalverstümmelung von Frauen.

Nehbergs Erzählungen, seine Bilder, sein Engagement brachte das Remchinger Publikum zum Staunen, zum Nachdenken und teilweise auch zum Weinen. Mit tosendem Applaus und stehenden Ovationen zollten die Zuschauer dem Überlebenskünstler Respekt. "Meine Reisen haben sich weiterentwickelt, vom reinen Abenteuer zum Abenteuer mit Sinn", verwies Nehberg auf die von ihm gegründete Menschenrechtsorganisation "Target" - zu Deutsch: Ziel. Wer sich für Nehbergs Zielsetzungen interessiert, findet weitere Informationen unter www.target-human-rights.com.