nach oben
15.11.2017

Abwasser in Heimsheim wird billiger

Heimsheims Stadtkämmerin Nina Walter stellte in der Gemeinderatssitzung die Jahresrechnung für 2016 vor. Der Gesamthaushalt fiel mit 15,7 Millionen Euro kleiner aus als erwartet. Der Planansatz lag bei über 16 Millionen Euro.

Dafür musste die Stadt nicht wie ursprünglich geplant ihr Sparschwein schlachten, sondern konnte noch über eine halbe Million Euro auf die hohe Kante legen. So ist die Spardose mit über sieben Millionen gefüllt.

Der Verwaltungshaushalt hat eine Größe von über 12,7 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt beträgt knapp drei Millionen Euro. Die Kämmerin hatte mit über 3,7 Millionen Euro kalkuliert. „Zuschussbetriebe“ sind für die Stadt die Kindergärten. Die Stadt stopfte mit über 1,6 Millionen Euro ein Loch, aber auch bei der Feuerwehr entstand ein Minus in Höhe 226 000 Euro. Und auch die Stadthalle hatte mit 96 000 Euro mehr Ausgaben als Einnahmen. Ein Minus brachte auch der Friedhof ein.

Gebühren neu berechnet

Beim Abwasser kam unterm Strich ein Plus von 217 000 Euro heraus, ein Plus, das die Gemeinde nun an die Bürger in Form einer Gebührensenkung weitergibt. Der Gemeinderat hat letztmalig im November 2014 den Abwasserpreis auf 0,66 Euro pro Quadratmeter versiegelte Fläche und auf 2,29 Euro pro Kubikmeter Abwasser erhöht. In regelmäßigen Abständen müssen die Gebühren nachjustiert werden. Auf Grundlage einer Gebührenkalkulation werden die Abwassergebühren rückwirkend ab Januar 2017 bis zum Dezember 2019 nun wie folgt festgesetzt: Die Schmutzwassergebühr beträgt 2,15 Euro pro Kubikmeter und die Niederschlagswassergebühr wird auf 0,59 Euro pro Quadratmeter gesenkt.