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Zweimal 170.000 Tonnen Erdaushub müssen in zwei Phasen zwischen Langensteinbach und Nöttingen transportiert werden. Dann wird jeweil die Verbindung zwischen den Orten für mehrere Wochen gesperrt.
Zweimal 170.000 Tonnen Erdaushub müssen in zwei Phasen zwischen Langensteinbach und Nöttingen transportiert werden. Dann wird jeweil die Verbindung zwischen den Orten für mehrere Wochen gesperrt. © Symbolbild: dpa
14.10.2014

Acht Wochen Kreisstraßen-Vollsperung zwischen Langensteinbach und Nöttingen

Im Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der A8 zwischen Karlsbad und Pforzheim-West müssen die Kreisstraßen K3562 und K4535 zwischen Karlsbad-Langensteinbach und Remchingen-Nöttingen ab Montag, 20. Oktober, für acht Wochen voll gesperrt werden. In dieser Zeit werden die Kreisstraßen für den Transport gewaltiger Erdaushubmassen benötigt.

Die Vollsperrung ist notwendig, da rund 170.000 Kubikmeter Erdaushubmassen für die Trassierung der Autobahn östlich der neuen Pfinztalbrücke vom Erdzwischenlager „Kanada“ bei Karlsbad-Langensteinbach zur A8-Baustelle transportiert werden müssen. Bei einer Durchführung der Erdtransporte ohne Vollsperrung der beiden Kreisstraßen kann aufgrund der zu erwartenden, teilweise nassen Witterungsverhältnisse die erforderliche Verkehrssicherheit für den öffentlichen Verkehr nicht gewährleistet werden. Während der Vollsperrung können die Erdmassen konzentriert innerhalb von nur acht Wochen vom Zwischenlager auf die A8-Baustelle verbracht werden. Voraussichtlich am 13. Dezember werden die beiden Kreisstraßen im Streckenabschnitt Karlsbad- Langensteinbach bis Remchingen-Nöttingen wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben.

Die Umleitungsstrecke ist in beiden Richtungen über die L562 (Langensteinbach-Ellmendingen-Dietenhausen-Nöttingen) ausgeschildert. Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

Mit einer weiteren achtwöchigen Vollsperrung, die ab Mitte Februar 2015 bis Mitte April 2015 vorgesehen ist, werden dann die restlichen 170.000 Kubikmeter zwischengelagerten Erdaushubmassen ebenfalls zur Pfinztalbrücke transportiert und dort im Straßenbereich und in Lärmschutzwälle auf der Westseite eingebaut. Damit ist dann das Zwischenlager „Kanada“ wieder komplett aufgelöst. Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird über die hierfür notwendigen Sperrungen rechtzeitig gesondert informieren.

Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.