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15.05.2018

Ärger im Heimsheimer Gemeinderat: Landratsamt fordert Hochwasserrückhaltebecken

Heimsheim. Für Unverständnis und Ärger hat im Heimsheimer Gemeinderat gesorgt, dass das Landratsamt Enzkreis als Genehmigungsbehörde statt eines Regenwasserrückhaltebeckens (RRB) im Gewerbegebiet Egelsee nun ein Hochwasserrückhaltebecken (HRB) fordert. Und die Stadt Heimsheim dafür nun statt 381000 Euro über eine halbe Million Euro hinblättern soll.

Seit Jahren war von einer Oberflächenwasser-Rückhaltung mittels RRB die Rede, so auch im Genehmigungsantrag im Oktober 2016. Doch das Landratsamt verlangte im Frühjahr 2017 eine Überarbeitung der Planung und der Genehmigungsunterlagen.

Kopfschütteln, Unverständnis und Ärger an allen Seiten des Ratstisches. „Es kann doch nicht sein, dass das Volumen gleich bleibt, man das Kind nur anders nennt und wir zudem auch noch viel Zeit verloren haben“, schimpfte Ralf Rüth (CDU) und sprach vielen Ratskollegen aus der Seele. Auch Bürgermeister Jürgen Troll schwoll der Kamm, und sein Groll auf die Genehmigungsbehörde wuchs. Schließlich stellte Heimsheims Rathauschef trotz angemeldeter Wortbeiträge den Antrag „auf Abbruch der Diskussion“, der die Mehrheit fand. Troll woll nun einen Verantwortlichen aus dem Landratsamt in den Ratssaal zitieren, der dem Gremium Rede und Antwort stehen soll.

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