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Gesperrt: An der Baustelle zum neuen Kreisverkehr auf der Wilhelmshöhe brauchen Autofahrer derzeit viel Geduld.
Kreisel Neuenbürg © Seibel
10.02.2011

Ärger in Neuenbürg, weil am Kreisel nicht alles rund läuft

NEUENBÜRG. Auf der Wilhelmshöhe Neuenbürg geht es rund: Der Bau des neuen Kreisverkehrs Richtung Schwann sorgt für Ärger. Die Teilsperrung mit Ampelschaltung kostet besonders zu Stoßzeiten - morgens von 7 bis 9 Uhr und abends von 16 bis 19 Uhr - Zeit und Nerven.

Die Baustelle sei eine Katastrophe, erklärt ein Busfahrer und ist sich da mit vielen seiner Kollegen einig. Durch die Teilsperrung brauche er oft locker zehn Minuten, bis er durch die Baustelle durch ist. Die Lösung der Busfahrer: Das erste Halbrund des Kreisverkehrs ist fertig. Gleichzeitig ist die ursprüngliche Fahrbahn geradeaus noch vorhanden.

„Die könnte man für den Verkehr in die eine Richtung, der halb fertige Kreisel für den Verkehr in die andere Richtung nutzen. Damit wäre allen geholfen – zumindest bis das zweite Halbrund gebaut wird.“ Dass das nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt, macht Denis Kraft vom Neuenbürger Bauamt deutlich: „Eigentlich sollte die ursprüngliche gerade Fahrbahn schon längst abgefräst sein. Allerdings kam die Witterung dazwischen und der Bau stoppte.“

Derzeit laufen die Vorarbeiten, um die alte Strecke in den kommenden Tagen abzufräsen. „Und dafür braucht es eine Vollsperrung dieses Teils“, sagt er.