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Wasser steht zeitweise auf dem Wurmberger Häckselplatz. Der Wurmberger Hans Schickle kritisiert die Situation. Das Landratsamt sieht Handlungsbedarf.Fotos: Privat/Seibel, Archiv
Wasser steht zeitweise auf dem Wurmberger Häckselplatz. Der Wurmberger Hans Schickle kritisiert die Situation. Das Landratsamt sieht Handlungsbedarf.Fotos: Privat/Seibel, Archiv
Hans Schickle bei einer früheren Naturschutzaktion für Amphibien.
Hans Schickle bei einer früheren Naturschutzaktion für Amphibien.
14.12.2016

Ärger über Häckselplatz-Pfütze in Wurmberg

Der Zustand des Wurmberger Häckselplatzes ist für Hans Schickle schlicht „eine Sauerei“. Schon seit längerer Zeit stehe immer wieder eine großflächige Pfütze auf dem Platz, so der 83-Jährige. Zeitweise habe das stehende Wasser „gestunken wie ein Gülleloch“. Zudem kritisiert der Neubärentaler, dass manche Häckselplatz-Nutzer unvernünftig vorgingen und Rasen, Laub und Anderes „durcheinander abladen“.

Ewald Buck, dem Leiter des Amts für Abfallwirtschaft beim Enzkreis, ist bekannt, dass auf dem Wurmberger Häckselplatz Handlungsbedarf besteht. Er weist darauf hin, dass vor einem Jahr Einiges ausgebessert worden sei. Der Untergrund unter dem Häckselplatz sei allerdings sehr hart, was dazu führe, dass sich die Pfütze bilde. Noch vor dem Jahreswechsel sollen deshalb weitere Arbeiten ausgeschrieben werden. Wann diese aber tatsächlich ausgeführt werden und für Verbesserungen sorgen sollen, sei wetterabhängig. „Solange es friert, kann nicht gearbeitet werden.“

Außerdem beobachtet Naturfreund Schickle, dass vermehrt Anlieferer aus Öschelbronn den Wurmberger Platz nutzen würden. Das führt der regelmäßige Häckselplatz-Besucher auf die dortigen Öffnungszeiten zurück. Im März/April und Oktober/November – wenn traditionell viel Häckselgut angeliefert wird – soll der Öschelbronner Platz zukünftig auch regelmäßig mittwochnachmittags geöffnet sein, so Buck. Bislang sei der Öschelbronner Häckselplatz bereits freitags und samstags geöffnet gewesen. Buck weist darauf hin, dass dort für 2017 konkret geplant sei, freitags von 13 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 17 Uhr zu öffnen. Auch wenn an den Häckselplätzen darauf hingewiesen werde, dass vorrangig Bürger aus der jeweiligen Gemeinde dort ihren Grünschnitt ablegen dürfen, stünden die Plätze unter Enzkreisregie grundsätzlich allen Kreisbürgern zur Verfügung, so Buck.

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