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Über die Zukunft des Altenheims konnte die Gemeinde keine Einigung mit dem Trägerverein erreichen und sprach daraufhin zwei weitere Kündigungen aus. Spätestens zum Jahresende 2017 will der Verein die Trägerschaft nun zurückgeben, sofern es zu keinen weiteren Annäherungen kommt. Foto: oh
Über die Zukunft des Altenheims konnte die Gemeinde keine Einigung mit dem Trägerverein erreichen und sprach daraufhin zwei weitere Kündigungen aus. Spätestens zum Jahresende 2017 will der Verein die Trägerschaft nun zurückgeben, sofern es zu keinen weiteren Annäherungen kommt. Foto: oh
Altbekannte Wiehnachtslieder stimmten die Bewohner des Remchinger Altenpflegeheims zusammen mit ihrem Leiter Bernhard Eßer (am Mikrofon links) und Pfarrer Rudolf Kaltenbach ein. Foto: oh
Altbekannte Wiehnachtslieder stimmten die Bewohner des Remchinger Altenpflegeheims zusammen mit ihrem Leiter Bernhard Eßer (am Mikrofon links) und Pfarrer Rudolf Kaltenbach ein. Foto: oh
23.12.2016

Ärger um Remchinger Altenheim: Trägerverein widerspricht Vergleich

Remchingen. Weil die Gemeinde Remchingen das Urteil des Karlsruher Landgerichts darüber, ob die vor einem Jahr ausgesprochene Kündigung des Altenheim-Trägervereins rechtskräftig ist, erst Ende Februar erwartet und weil gütliche Einigungsversuche mit dem Verein trotz mehrmaliger Annäherungsversuche immer wieder platzten, kündigte der Gemeinderat nun vorsichtshalber doppelt und dreifach, um im weiteren Verfahren kein unnötiges Risiko einzugehen.

Mit 20 Ja-Stimmen sprach sich der Rat in einer Abstimmung für eine Kündigung zum 31. Dezember 2017 aus, in einer weiteren für eine fristlose Kündigung wegen Pacht- und Heizkostenrückständen. Außerdem votierten 20 Räte dafür, Pachtrückstände in Höhe von rund 460 000 Euro und nicht bezahlte Heizkosten in Höhe von 70 000 Euro vor Gericht einzuklagen. Nur Lothar Wolf (fraktionslos) stimmte dreimal dagegen. Weil er selbst Mitvorsitzender im Trägerverein ist, setzte sich Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon währenddessen vom Tisch und gab die Leitung seinem Stellvertreter Kurt Ebel (CDU).

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