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Noch in trauter Eintracht: Hans Vester (links) und Elisabeth Vogt (rechts) bei der Amtseinführung von Landrat Bastian Rosenau (Mitte) mit ihren Kreistagskollegen. Foto: Meyer
Noch in trauter Eintracht: Hans Vester (links) und Elisabeth Vogt (rechts) bei der Amtseinführung von Landrat Bastian Rosenau (Mitte) mit ihren Kreistagskollegen. Foto: Meyer
14.08.2018

Ärger unter Kreistagskollegen: Elisabeth Vogt empört über Äußerung von Hans Vester

Enzkreis. „Stillschweigend kann ich das nicht hinnehmen“, stellt Elisabeth Vogt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, klar. Sie zeigt sich vor den Kopf gestoßen von Aussagen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Vester im Artikel „Rot-grüne Entfremdung“ in der gestrigen PZ-Ausgabe.

„Aus meiner Sicht ist ganz klar, dass in der Kommunalpolitik wir diejenigen sind, die sich um soziale Fragen kümmern“, hatte Vester erklärt. Und weiter: Die Grünen könne man da nicht besonders ernst nehmen, die kümmerten sich allenfalls um Spezialthemen, nicht aber um das große Ganze. „Das ist eine Arroganz in der SPD, die da aus dem Munde von Herrn Vester spricht“, ärgert sich Vogt.

Die Partei habe Haftung, Demut und das Interesse am Zuhören verloren. Sozialpolitik bedeute, die Menschen mit ihren Interessen, Belastungen und Sorgen anzuhören, sagt sie. „Wenn jemand hinhört und soziale Themen angeht, sind das oft wir“, so die Fraktionschefin, die den neuen Ton zwischen Kollegen bedauert: „Der Umgang im Kreistag war immer ein anderer und von gegenseitiger Wertschätzung getragen.

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