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Da fliegen die Sätze hin und her: Ins Gespräch über Afrika-Hilfe vertieft sind in Nieferns „Krone“ (von links) die Ehepaare Siegfried und Eliane Straub, Marilena und Paolo Morgotti sowie Heinrich Furrer. Foto: Steinert
Da fliegen die Sätze hin und her: Ins Gespräch über Afrika-Hilfe vertieft sind in Nieferns „Krone“ (von links) die Ehepaare Siegfried und Eliane Straub, Marilena und Paolo Morgotti sowie Heinrich Furrer. Foto: Steinert
03.05.2019

Afrika-Hilfsverein „Kinder der Erde“: Sie waren sich viel näher, als sie ahnten

Neulingen/Niefern-Öschelbronn. Wie klein die Welt doch ist: Seit zehn Jahren engagiert sich Siegfried Straub aus Öschelbronn mit seinem Afrika-Hilfsverein „Kinder der Erde“ in Burkina Faso. Nur rund 50 Kilometer entfernt von dem Dorf Sindou, in das Straub Jahr für Jahr fliegt, setzen sich auch Marilena und Paolo Morgotti aus Italien für die Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt ein.

Bisher kannten sich Straub und das Ehepaar Morgotti aus Rubiera nicht. Doch sie waren sich viel näher, als sie wussten. Heinrich Furrer aus Bauschlott, Vorsitzender des deutsch-italienischen Freundeskreises Neulingen/Rubiera, brachte sie jetzt zusammen. Im Gasthaus „Krone“ in Niefern tauschten sich die ehrenamtlichen Helfer einige Stunden lang über ihre Erfahrungen aus. „Sie setzen sich in einem Land ein, das tausende Kilometer entfernt ist, doch dann rückt hier alles auf die paar Kilometer von Neulingen nach Niefern zusammen“, sagte Furrer, Stellvertreter des Neulinger Bürgermeisters und Kreisrat bei den Freien Wählern, ergriffen.

Straub und das Ehepaar Morgotti haben noch viel vor. Über weitere Bildungsangebote in den beiden Dörfern sprechen sie künftig gemeinsam. Ingenieur Paolo will das Wasserwerk ausbauen. Dafür interessierte sich Straub besonders, auch er hat bei einem Brunnenschacht mitangepackt.

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