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Eine Rabenkrähe macht seit Wochen das Schulgelände beim Dietlinger Speiterling unsicher. Im Jahr zuvor sorgte ein Vogel auf dem Penny-Parkplatz bei der Grenzsägmühle (Bild) für Unruhe. Foto: privat/Archiv
Eine Rabenkrähe macht seit Wochen das Schulgelände beim Dietlinger Speiterling unsicher. Im Jahr zuvor sorgte ein Vogel auf dem Penny-Parkplatz bei der Grenzsägmühle (Bild) für Unruhe. Foto: privat/Archiv
25.01.2017

Aggressive Rabenkrähe attackiert Schüler in Dietlingen

Seit über einem Monat hat eine Rabenkrähe das Speiterling-Schulgelände in Dietlingen zu seinem Revier auserkoren – mit erheblichen Folgen für die dort tätigen Menschen. Wie aus dem sprichwörtlichen heiteren Himmel kann der Vogel von oben zuschlagen, bisweilen fliegt er einem vom Boden aufbrausend unvermittelt ins Gesicht.

Wie auch immer: Die unliebsamen Angriffe sind nicht nur lästig, sondern verursachen bisweilen sogar blutige Wunden, wie eines der ersten Opfer, ein Hausmeister, am eigenen Leib erfahren musste. Weitere unerfreuliche, gefiederte Kontakte mit Schülern folgten. Nachdem am Dienstagmittag erneut ein Schüler Opfer des aggressiven Vogels geworden war, ist man der außer Kontrolle zu geratenden Lage im Speiterling in der Kelterner Verwaltung nun endgültig überdrüssig und hat die Bekämpfung der Rabenkrähe zur Chefsache erklärt.

Die Rabenkrähe kommt einigen in Keltern übrigens durchaus bekannt vor. 2016 sorgte bereits ein Rabenvogel für Aufsehen und Unruhe auf dem Penny-Parkplatz beim Niebelsbacher Gewerbegebiet Grenzsägmühle. Damals passte der schlaue Zeitgenosse die Kunden ab, die mit gefülltem Einkaufswagen aus dem Markt kamen, um sich die für ihn interessantesten Tüten heraus zu picken. In Keltern kursiert das Gerücht, dass der Vogel deshalb ohne Scheu sei, weil er von einem Menschen großgezogen worden sei.

Am Mittwochnachmittag musste der Bürgermeister einräumen, dass man die Rabenkrähe erneut nicht habe erwischen können. Bochinger sicherte daraufhin zu, dass das Tier gut behandelt werde, wenn es jemandem gelinge, es einzufangen. Man habe über eine Vertrauensperson Kontakt zum Tierschutz und deren Helfer würden den Vogel übernehmen. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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