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Für Gänsehautgefühl sorgte mit dem Arnbacher Akkordeon-Orchester auch Gesangsprofi Stefan Kistner (vorne) beim Bon Jovi-Hit „I’ts my life“. Foto: Jürgen Keller
Für Gänsehautgefühl sorgte mit dem Arnbacher Akkordeon-Orchester auch Gesangsprofi Stefan Kistner (vorne) beim Bon Jovi-Hit „I’ts my life“. Foto: Jürgen Keller
30.11.2015

Akkordeonorchester Arnbach rockt in der Neuenbürger Stadthalle

Obwohl die Neuenbürger Stadthalle bestuhlt war, blieb nach der Pause beim Konzert des Akkordeonorchesters Arnbach keiner der über 700 Besucher auf seinem Platz sitzen. Mit stehenden Ovationen, getragen von einer Woge der Begeisterung rockten die 30 Musiker unter Leitung von Michael Maier und dem Motto „Akkora and friends“, die Halle und machten Neuenbürg zum Woodstock.

Gespickt war das vom Förderverein präsentierte Konzert mit über 80 Mitwirkenden, starken Gesangsdarbietungen und pyrotechnischen Feuerfontänen. Durch die neu konzipierte Bühne wurde laut der Vorsitzenden Dorothea Meichsner, die sich in der dritten Stimme des Orchesters einbringt, mit mehr Tiefe und Platz für Orchester und Chor, eine super Atmosphäre geschaffen. „Das ist auch ein Verdienst der neuen Ton- und Lichtfirma aus Karlsruhe“, so Meichsner. Das honorierte auch das Publikum.

Neun Monate investierte der musikalische Leiter in das Gesamtarrangement mit dem Umschreiben sämtlicher Musikstücke und der großartigen, multimedialen Untermalung. Ein besonderes Anliegen des Arrangeurs war es, mit einem großen Männerchor zusammenzuarbeiten. Fündig wurde Maier beim Männergesangverein Sängerbund Obergrombach. Die Sänger sorgten für reichlich Emotionen bei Maier, die dessen Lieblingsstück „Bui Doi“ aus dem Musical „Miss Saigon“ zusammen mit Raphael Pompe, dem mehrfachen Rock- und Pop-Preisgewinner, geradezu perfekt inszenierten. Grandios war auch der voluminöse Auftakt des Konzerts mit „O Fortuna“ aus „Carmina Burana“, zu dem das Orchester unter anderem vom Königsbacher Pop-Chor „Voices in Motion“ perfekt begleitet wurde. Dasselbe galt für die Filmmusik aus „Gladiator“. Heldenhaft waren hierbei nicht nur die Gladiatorenkämpfe, sondern auch die Akkora-Musiker, die durch das anspruchsvolle Stück durch Genauigkeit und die schnellen Tempi in Sachen Technik und Rhythmus gefordert waren. „Man kann die Akkora-Musiker für alles begeistern, denn sie stehen hinter dem was sie spielen, egal ob ernste Stücke oder Rock“, bekräftigte der musikalische Leiter.

Für Begeisterung sorgte nicht nur Jennifer Loosemore, die mit Charme und Eleganz, sei es im eleganten Abend- oder im sexy Cocktailkleid, durch das Programm führte. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.