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Um die Liebe von Prinz Ali alias Aladdin und Jasmin dreht sich das Stück der Kieselbronner Rollschuhkünstler – imposant inszeniert mit einem ganzen Rollschuh-Gefolge. Martin Schott
05.03.2017

Aladin auf Rollen - RRMSV Kieselbronn präsentiert sein neues Rollsportmusical

Mit „Simba, dem König der Löwen“ und „Die Schöne und das Biest“ hatten die Rollsportler des RRMSV Kieselbronn zuletzt grandiose Erfolge eingefahren.

Bildergalerie: Rollschuh-Musical "Alladin aus Agrabah" des RRMSV Kieselbronn

Nach zweijähriger Pause sind die Kieselbronner Rollsportlerinnen zurück auf der Bühne und den Rollen, die die Welt bedeuten: In zwei ausverkauften Vorstellungen in der Gräfin-Rhena-Halle in Bauschlott gaben sie eine glänzende Premiere ihres neuen Musicals „Aladdin aus Agrabah – Eine fantastische Geschichte auf Rollschuhen“. Insgesamt 1600 Zuschauer wurden hineingenommen in die geheimnisvolle Welt des Orients, die seit Alters her bekannt ist für ihre Phantasie und Fabulierkunst.

Das Wunder aus der Lampe

Aus Motiven von „Aladdin und die Wunderlampe“ aus Scheherazades „Erzählungen aus 1001 Nacht“ wurde das Musical geformt, dessen junger Held Aladdin (dargestellt von Tatjana Missoum) zwar ein Tagedieb, aber kein unrechter Kerl ist. Gemeinsam mit seinen Freunden Kassar (Rebecca Korn), Babkak (Saskia Kasper) und Omar (Maja Schwab) zieht er durch die Straßen seiner Heimatstadt Agrabah. Leidenschaftlich verliebt er sich in Jasmin (Saskia Missoum). Eigentlich eine aussichtslose Liebe, denn Jasmin ist die Tochter des Sultans (Carolin Bahnmüller) und darf als Prinzessin standesgemäß nur einen Prinzen zum Ehemann haben.

Doch Aladdin kommt in den Besitz einer Wunderlampe, in der ein hilfreicher Geist, ein „Dschinni“ (dargestellt von Jenni Kienzle) wohnt. Drei Wünsche hat Aladdin frei, und als erstes wünscht er sich, ein Prinz zu sein. Alles könnte nun gut werden, wenn sich den Liebenden nicht der böse Wesir Dschafar (Stefanie Ehling), der selbst zum Herrscher über Agrabah werden will, in den Weg stellte. Er hetzt seinen Helfershelfer Jago (Yvonne Coblenzer) und die Palastwachen auf Aladdin. Doch dank seiner Freunde, seiner Schlauheit und des Dschinnis besiegt Aladdin seinen Widersacher, der schließlich für alle Zeiten als böser Geist in der Lampe eingeschlossen wird. Stephanie Katzer begleitete als Wahrsagerin das Geschehen auf der Bühne.

Zahlreiche Helfer

Eine einjährige Vorbereitungszeit ging der Premiere voraus. Seit September letzten Jahres probten die insgesamt drei Dutzend Mitwirkenden auf Rollschuhen mehrmals in der Woche unter der Leitung von Choreographin Martina Katzer und dem Trainerteam aus Sandra Bischoff, Tanja Leicht, Saskia Missoum, Manuela Ehling, Veronika Bahnmüller, Stefanie Ehling, Karin Kutschera, Carolin Bahnmüller und Solveig Bourges.

Zahlreiche Väter und Mütter der RRMSV-Läuferinnen wirkten hinter den Kulissen mit, etwa beim komplett in Eigenregie erfolgten Entwerfen und Schneidern der mehr als 100 Kostüme, des Bühnenbilds und der Requisiten, darunter ein praktisch lebensgroßer Elefant. Das Premierenpublikum goutierte die gelungene Vorstellung mit Standing Ovations.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, hatte RRMSV-Vorsitzender Klaus Katzer eine gute Nachricht: Es gibt zwei weitere Vorstellungen am 21. und 22. Oktober 2017 in der Gräfin-Rhena-Halle. Der Kartenvorverkauf beginnt am 2. April beim RRMSV-Osterbasar in der Kieselbronner Festhalle.