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Schon zur Eröffnung des Heidelbeerfestes in Enzklösterle am Samstagnachmittag hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden.
Schon zur Eröffnung des Heidelbeerfestes in Enzklösterle am Samstagnachmittag hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden.
16.07.2017

Alles dreht sich um die blauen Waldfrüchte: Heidelbeerfest in Enzklösterle

Enzklösterle. Anders als in den vergangenen Jahren und mit einigen prominenten Persönlichkeiten hat Enzklösterle am Samstagnachmittag die Eröffnung seines von der Touristik Bad Wildbad organisierten Heidelbeerfestes gefeiert. Nicht mehr in der Festhalle wie in den vergangenen Jahren, sondern unter freiem Himmel auf dem Platz davor. Dank des Wetter-Hochs „Sara“, das noch rechtzeitig zum Wochenende mit sommerlichen Temperaturen aufgezogen ist und an den beiden Tagen gutes Festwetter mit angenehmen Temperaturen bescherte.

Kurz nach 14 Uhr am Samstagnachmittag erreichte die von Pferden gezogene Festkutsche mit der Heidelbeerprinzessin Hannah I., der Heidelbeer-Oma Heidemarie Schmid und Entertainer und Fernseh-Moderator Hansy Vogt den Festplatz – gefolgt von den Musikern der Orchestervereinigung Calmbach unter der Leitung von Sascha Eisenhut. Erwartet wurde der Tross vom Heidelbeerfest-Schirmherr, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim-Fuchtel, von der Bürgermeisterin Petra Nych, von Veranstaltungsleiter Winfried Hahner (Touristik Bad Wildbad), von Touristik-Chef Stephan Köhl und vielen Festgästen.

Vielfältiger Genuss

„Hallo Enzklösterle – herzlich willkommen! Es ist Juli und Heidelbeerzeit in Enzklösterle“, begrüßte Veranstaltungsleiter Winfried Hahner die vielen Gäste. „Enzklösterle ist das Heidelbeerdorf“, verkündete Bürgermeisterin Petra Nych mit berechtigtem Stolz und verwies auf die vielfältigen Genussmöglichkeiten der blauen Waldfrüchte in diversen verarbeiteten Formen im Rahmen der noch bis zum Samstag laufenden Heidelbeerwoche. Hans-Joachim Fuchtel freute sich über die Fernseh-Präsenz für Enzklösterle und hatte die Investorin des Schwarzwald-Sanatoriums in Baiersbronn-Obertal Wenhong Yu von der Youngh Merry Real International Group mit Sitz in Hangzhou/ China mit Begleitern für eine Teilnahme am Heidelbeerfest begeistert. Fuchtel betrachtet das als eine deutsch-chinesische Touristikbrücke. Die Gäste aus China hätten den Wunsch geäußert, an einem dörflichen Fest teilzunehmen, wofür sich das Heidelbeerfest eigne. Und wie ist das mit den blauen Früchten? „Man muss wissen, wo man sie findet“, erklärte Hannah I. als Heidelbeerprinzessin zu den infolge der Frosttage im Frühjahr nur wenigen Heidelbeer-Standorten in diesem Sommer. Ihre nicht nur angenehmen Erinnerungen an die Heidelbeerernte der Nachkriegszeit schilderte die Heidelbeer-Oma Heidemarie Schmid, übrigens Großmutter der jetzigen Heidelbeer-Prinzessin Hannah I.

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