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Immer noch Kontakt nach Schömberg: Vor einem Jahr kam Manfred Brugger (links) zur Amtseinführung von Bürgermeister Matthias Leyn. Hier im Gespräch mit seinem Nachfolger Gerhard Vogel (rechts) und Landrat Helmut Riegger. Foto: Ketterl, PZ-Archiv
Immer noch Kontakt nach Schömberg: Vor einem Jahr kam Manfred Brugger (links) zur Amtseinführung von Bürgermeister Matthias Leyn. Hier im Gespräch mit seinem Nachfolger Gerhard Vogel (rechts) und Landrat Helmut Riegger. Foto: Ketterl, PZ-Archiv
18.03.2016

Altbürgermeister Manfred Brugger: Schömberg bleibt im Herzen

Er ist zwar seit 25 Jahren nicht mehr im Amt und wohnt seither in Dürrn – aber die Verbundenheit von Altbürgermeister Manfred Brugger zu Schömberg ist nach wie vor sehr groß. Das wird sich auch am Sonntag wieder zeigen, wenn er seinen 85. Geburtstag feiert. „Es werden einige Weggefährten aus Schömberg kommen, darüber freue ich mich sehr“, erzählt der Jubilar, der wegen der Pflege seiner Frau nur selten aus dem Haus kommt.

Und so kommen die Gratulanten eben zu ihm: Der Schömberger Musikverein habe sich angekündigt und wolle ihm ein Ständchen bringen. Außerdem werden Vertreter verschiedener Schömberger Vereine kommen sowie der frühere Kurdirektor Bernd Suppus und der ehemalige CDU-Fraktionschef Manfred Raab. „Es ist schön, dass die Kontakte nach all den Jahren noch so gut sind“, meint Brugger. „Da kann ich wohl nicht alles falsch gemacht haben.“ Aber die Gäste kommen nicht nur von seiner alten Wirkungsstätte – auch der Ölbronn-Dürrner Bürgermeister Norbert Holme und Vereinsvertreter aus Dürrn haben sich angekündigt.

16 Jahre hat der gebürtige Pforzheimer Manfred Brugger die Geschicke Schömbergs gelenkt: Von 1975 bis 1991. Nach seiner Wahl zog die Familie, die in Dürrn gebaut hatte, nach Schömberg um. In seiner Amtszeit erhielt Schömberg das Prädikat Kneipp-Kurort, das Rathaus wurde neu gebaut, das Kurhaus modernisiert und das Schömberger Wellenbad wurde eingeweiht. Es war damals der Stolz des Ortes und machte Schömberg überregional bekannt. Kein Wunder, dass Manfred Brugger sehr bedauert, dass es dieses Markenzeichen nicht mehr gibt. „Ich glaube immer noch, dass der Abbruch ein Fehler war“, meint Brugger, der sich nach wie vor für Schömbergs Entwicklung interessiert. Natürlich weiß der Senior, dass es um die Finanzen in Schömberg nicht sehr gut bestellt ist – aber das sei schon immer so gewesen. „Wir mussten immer schauen, wo es Zuschüsse gibt“, sagt er. „Aber wir sind doch ganz ordentlich über die Runden gekommen.“

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