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Freuen sich über die gelungene Kirchenrenovierung in Neuhausen: Pfarrgemeinderatsvorsitzender Rügen Leicht und Pfarrer Wolfgang Kribl (von links). Im Hintergrund ist Kirchen-Restaurator Ekkehard Fritz noch bei letzten Arbeiten. Foto: Fux
Freuen sich über die gelungene Kirchenrenovierung in Neuhausen: Pfarrgemeinderatsvorsitzender Rügen Leicht und Pfarrer Wolfgang Kribl (von links). Im Hintergrund ist Kirchen-Restaurator Ekkehard Fritz noch bei letzten Arbeiten. Foto: Fux
03.05.2016

Alte Pfarrkirche in Neuhausen erstrahlt in neuem Glanz

Neuhauens St. Urban und Vitus ist für rund 630 000 Euro renoviert worden. Am Sonntag zieht die Kirchengemeinde wieder ins Gotteshaus ein.

Noch gleicht das Innere der Pfarrkirche Sankt Urban und Vitus einer kunsthistorischen Malerwerkstätte: Der Engel steckt in einer Klemmzwinge fest und vieles im Altarraum versteckt sich unter durchsichtigen Plastikbahnen. Kirchenrestauratoren legen letzte Hand an, damit am Wochenende zur Wiedereröffnung des Gotteshauses das Innere der Kirche, nach neunmonatiger Renovierung, in neuem Glanz erstrahlt.

Wer das Kirchengebäude betritt, seinen Blick durch den sakralen Raum gleiten lässt, der merkt sofort, dass die Wände in einem aufwendigen Verfahren gereinigt wurden. Verschwunden ist das Grau, das sich seit der letzten Sanierung in den 1980er Jahren Zug um Zug gebildet hat. Als Beweis für den Grauton aus vergangen Tagen hat Pfarrgemeinderatsvorsitzender Rügen Leicht nahe der Figur des „büßenden Petrus“ dafür gesorgt, dass als Erinnerung, trotz neuer, heller Pinselstriche ein Hauch des alten Grautons erhalten bleibt.

Schmuck präsentieren sich nun die Kirchenbänke im graugrünen Farbton und die Gottesdienstbesucher kommen künftig in den Genuss von beheizbaren Sitzkissen, die mit geringem Stromverbrauch funktionieren. „So sparen wir Heizkosten, denn die Kirche hat zwar eine Grundtemperatur, ist aber nicht mehr mollig warm“, erklärt Pfarrer Wolfgang Kribl. Dafür sorgen dann die Sitzkissen. Geheizt wird nun mit einer modernen Gasheizung. „Die Elektrik, insbesondere die Heizung, war ein Kostenfresser“, weiß Leicht, so auch die Beleuchtung, die nun auf LED umgestellt ist. Auf Vordermann wurden die Sakristei und das Beichtzimmer gebracht, zudem Schadstellen am Dach beseitigt. Rügen Leicht rechnet mit Gesamtkosten von 630 000 Euro. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.