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In Säcken verpackt – so haben die DRK-Ortsvereine Altkleiderspenden am liebsten. Doch der sinkende Marktpreis, zunehmende kommerzielle Konkurrenz und immer mehr Vermüllung bereiten den Verantwortlichen Sorgen.  Foto: dpa-Archiv/von Erichsen 

Altkleider-Sammlern geht eine Menge Geld durch die Lappen

Enzkreis/Kreis Calw. Wer Kleidung nicht mehr braucht, wirft sie in Container des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Ortsvereine sammeln sie ein, verkaufen die Textilien an einen Sortierbetrieb und finanzieren mit den Einnahmen die eigene Arbeit. Das Prinzip ist einfach und problematisch: Aktuell ist der Preis für Altkleider von einst 300 bis 500 Euro pro Tonne auf 200 Euro abgesackt. Damit wackelt eine der wichtigsten Säulen der Finanzierung bei DRK-Ortsvereinen.

Die Tendenz des Preisverfalls beobachtet Andreas Sehburger schon länger. „Das war absehbar, der Markt mit Altkleidern ist voll“, sagt der Vorsitzende des DRK Schömberg/Bad Liebenzell. Er

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