AdobeStock_214583537
„Menschen in Not“ setzt sich ein, damit eine Familie nicht umziehen muss. 

Am finanziellen Abgrund: PZ-Aktion „Menschen in Not“ hilft Familie mit Schwierigkeiten

Ralf M. (Name geändert) ist körperlich und geistig eingeschränkt. Der 19-Jährige lebt zusammen mit den Eltern und einem weiteren behinderten Bruder in einer Mietwohnung in der Region.

Die Familie erhielt Hartz-IV-Bezüge. Aufgrund der Beschäftigung des Vaters ist die Familie aus dem Leistungsbezug ausgeschieden. Dieser konnte allerdings zeitlich weniger arbeiten als vereinbart und hatte deshalb auch weniger verdient. Eine Übernahme nach Ende der Probezeit erfolgte nicht. Somit konnte die Familie nicht alle Rechnungen begleichen – unter anderem die laufende Miete.

Aktuell wird mithilfe des Betreuungsvereins wieder ein ALG 2 -Antrag für die ganze Familie gestellt. Allerdings kam jetzt ans Licht, dass mittlerweile vier Monatsmieten nicht gezahlt wurden. Die Hausverwaltung hat der Familie deshalb die fristlose Kündigung zukommen lassen. Der Mitarbeiter des Betreuungsvereins arbeitet intensiv in der Familie. Sein Eindruck: Der Sachverhalt wird dort nicht richtig verstanden, ebenso wenig die Tragweite der Kündigung. „Menschen in Not“ hilft der Familie, damit ein Umzug mit den beiden behinderten Männern noch umgangen werden kann. 

Susanne Knöller

Susanne Knöller

Zur Autorenseite