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Spatenstich für die Wohnbebauung auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs, der abgerissen wird. Zum Spaten griffen (von links) Architekt Jochen Abraham, Stephan Ehrmann und Wolfgang Glatz von der Baugenossenschaft Arlinger, Bürgermeister Heiko Faber und Janis Wiskandt mit den Kieselbronner Gemeinderäten Eva Fritsch, Rolf Kugele, Brigitte Klemm, Jan Weber und Werner Augenstein. Foto: Martin Schott
Spatenstich für die Wohnbebauung auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs, der abgerissen wird. Zum Spaten griffen (von links) Architekt Jochen Abraham, Stephan Ehrmann und Wolfgang Glatz von der Baugenossenschaft Arlinger, Bürgermeister Heiko Faber und Janis Wiskandt mit den Kieselbronner Gemeinderäten Eva Fritsch, Rolf Kugele, Brigitte Klemm, Jan Weber und Werner Augenstein. Foto: Martin Schott
07.06.2017

Angebotslücke in Kieselbronn wird geschlossen

Vor ziemlich genau einem Jahr haben der Kieselbronner Gemeindebauhof und der Fuhrpark des Deutschen Roten Kreuzes ihr neues Domizil im Gewann Reible unweit der Verbindungsstraße nach Niefern bezogen.

Dadurch wurde der bisherige Standort der beiden Einrichtungen, ein mehr als zwölf Ar großes Grundstück an der Einmündung der Pforzheimer Straße in die Bahnholzstraße mitten in Kieselbronn, einer neuen Verwendungsmöglichkeit zugänglich. Früh hatten sich Verwaltung und Gemeinderat um eine Nachfolgenutzung in Gestalt einer für diesen Standort adäquaten Wohnbebauung bemüht.

Überzeugt hat ein Konzept des Pforzheimer Architekten Jochen Abraham, der im Auftrag der Baugenossenschaft Arlinger geplant hat. Mittlerweile hat die Baugenossenschaft das Grundstück von der Gemeinde erworben. Regelrechte Vorfreude auf das Entstehende herrschte bei den zahlreichen Mitgliedern des Kieselbronner Gemeinderats, die gemeinsam mit Bürgermeister Heiko Faber, Architekt Jochen Abraham sowie Wolfgang Glatz und Stephan Ehrmann aus der Führung der Baugenossenschaft nun den ersten Spatenstich für das Projekt setzten. Entstehen werden zwei Wohngebäude, die sich in ihrer Größe und Gestaltung ganz in die Umgebung einpassen.

„Es war uns ganz wichtig, dass hier kein großflächiges Mehrfamilienhaus entsteht, das den Maßstab der Umgebung sprengt“, erläutert Architekt Abraham. Damit sei auch ganz klar den Sorgen der umliegenden Bewohner Rechnung getragen, die keinen riesigen Klotz in ihre Nachbarschaft gestellt bekommen möchten, unterstreicht Bürgermeister Heiko Faber. Daher wird die Bebauung aufgelockert sein, und ein erheblicher Teil an unbebauter Fläche erhalten bleiben. Nichtsdestotrotz werden aber auch acht Wohnungen entstehen, die im Eigentum der Baugenossenschaft bleiben und vermietet werden, so Wolfgang Glatz.

Im unteren Bereich des Grundstückes entsteht ein Haus mit sechs Wohnungen, darunter kommt eine Tiefgarage mit zwölf Stellplätzen. Auf dem oberen Teil des Areals wird das zweite Gebäude mit zwei Maisonette-Wohnungen und einer Gewerbeeinheit errichtet. Damit wird man einen in Kieselbronn langgehegten Wunsch erfüllen, was Schultes und Gemeinderat besonders freut. „Hier wird eine Bäckerei und Konditorei einziehen, die zudem ein Café mit Außensitzplätzen etreiben wird“, weiß Heiko Faber.