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Für den Preis von 2436 Euro monatlich plus Nebenkosten kann die Gemeinde anerkannte Flüchtlinge in der Wohncontaineranlage in der Öschelbronner Straße einquartieren. Fux
Für den Preis von 2436 Euro monatlich plus Nebenkosten kann die Gemeinde anerkannte Flüchtlinge in der Wohncontaineranlage in der Öschelbronner Straße einquartieren. Fux
30.07.2017

Anschlussunterbringung von Asylbewerber: Wurmberg mietet Wohncontainer an

Zum Zweck der Anschlussunterbringung von Asylbewerbern mietet die Gemeinde Wurmberg Wohncontainer vom Enzkreis ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt an.

Dabei handelt es sich um vier Einheiten der Wohncontaineranlage in der Öschelbronner Straße für die Dauer von fünf Jahren zum monatlichen Mietpreis von 2436 Euro zuzüglich anteiliger Kosten für Gebäudeunterhaltung, Betriebsausgaben, Hausmeisterdienste.

Fast im selben Atemzug wurde die Satzung über den Bebauungsplan „Bei der Steingrube“ mit einer Größe von einem halben Hektar beschlossen. Dort befinden sich nicht nur die Wohncontainer für Asylbewerber, sondern auch der interkommunale Bauhof der Heckengäugemeinden Wimsheim, Mönsheim und Wurmberg. Der Bauhof wird seit Mai 2013 im gemeinsamen Zweckverband geführt. Durch den Zusammenschluss der drei Gemeindebauhöfe ist nun eine Erweiterung der vorhandenen Gebäude nötig.

Mit dem Bebauungsplan soll nun die Erweiterung des Bauhofs ermöglicht und der bereits bestehende Bauhof sowie der kreiseigene Recyclinghof auch planungsrechtlich auf sicheren Boden gestellt werden.

Sicherung für die Zukunft

Auf der Gemarkung Wurmberg im Gewann „Steingrube“ ist, in der Nachbarschaft einer Gemeinschaftsschuppenanlage, nämlich das bisherige Areal des Bauhofs angesiedelt. Zudem befinden sich dort der kreiseigene Recyclinghof und die Asylunterkünfte. Die südlich des an den Bauhof angrenzenden Recyclinghofes kurzfristig erstellten Flüchtlingsunterkünfte durch den Landkreis in Form von Containern können in diesem Zusammenhang ebenfalls planungsrechtlich ermöglicht und die Nutzung auch für die Zukunft gesichert werden.

Denn der Standort hat sich bereits in der Vergangenheit (1990er- Jahre) bewährt und als geeignet erwiesen. Allerdings müssten die Container im Zuge einer Umgehungsstraße, auf die Wurmberg seit Jahren hofft, weichen.