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Zur Freude der Kinder hatte Rebecca Sessler (Mitte kniend) mit ihren Freunden beim Ellmendinger Christbauverkauf ein geführtes Kinderreiten angeboten.   Ossmann
Zur Freude der Kinder hatte Rebecca Sessler (Mitte kniend) mit ihren Freunden beim Ellmendinger Christbauverkauf ein geführtes Kinderreiten angeboten. Ossmann
11.12.2016

Ansprechendes Rahmenprogramm bei Verkaufsaktion in Kelterner Ortsteilen

Auf eine weit über 70-jährige Tradition kann der Christbaumverkauf in Keltern blicken. So wurden bereits lange vor der Gemeindefusion 1972 in jedem Ortsteil, überwiegend Tannen, Fichten und Kiefern als weihnachtlicher Zimmerschmuck an die Mitbürger verkauft.

Der Förster hat die Bäume im Wald oder der Saatschule geschlagen, von Gemeindemitarbeitern wurde dann der Verkauf vorgenommen. Dabei hieß es angesichts eines begrenzten Angebots schnell zugreifen.

Wenngleich der Verkauf heute nicht mehr durch die Gemeinde erfolgt, und es in diesem Jahr in Dietenhausen erstmals wegen mangelnder Nachfrage keinen Baumverkauf gab, in den restlichen Ortsteilen ist man der Tradition treu geblieben. Seit über 15 Jahren sind dafür die Familien der Brüder Dieter, Bernd, Gerold und Manfred Lörcher aus Calw-Spessart zuständig. Und seit dieser Zeit gibt es in Ellmendingen auch ein kleines Fest drumherum mit Glühwein, Bratwurst und Flammkuchen. Freuen konnten sich auch die Jüngsten. Für sie hatten Rebecca Sessler und ihre Freundinnen geführtes Kinderreiten organisiert, dass begeistert angenommen wurde. In Niebelsbach hat seit fünf Jahren der Obst- und Weinbauverein diese Aufgabe übernommen und ein Fest zum Christbaumverkauf ausgerichtet. In Weiler und Dietlingen beschränkt man sich auf den bloßen Verkauf, zumal sich in Dietlingen die Vereine bereits eine Woche zuvor am Nikolausmarkt engagieren.