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Alte A8 Richtung Karlsruhe verwaist: Die Behelfsstrecke nimmt nun mit zwei Streifen die Autokolonnen auf, bald wird der Gegenverkehr auf die nunmehr freien Spuren verlegt, um den Ausbau auf Eutinger Seite zu starten. Da die Autos näher am Enzberg vorbeifahren, erhöht sich der Lärmpegel an den Wohnhäusern.   Foto: Steinert

Anwohner in Niefern sauer: Mehr A8-Lärm dringt zu Wohnhäusern

Enzkreis/Pforzheim/Niefern-Öschelbronn. In rund sechs Wochen geht es richtig los auf der A 8-Großbaustelle im Enztal. Ende September starten die Planer der Autobahn-Gesellschaft des Bundes und das federführende Bauunternehmen Strabag nach umfangreichen Vorarbeiten den Bau von drei neuen Spuren und des Standstreifens auf Eutinger Seite Richtung Stuttgart, zudem packen sie dort die Übertunnelung der A 8 an. Den ersten Schritt für die künftigen Fahrbahnen hat Strabag bereits gemacht: Kürzlich leiteten sie am Nieferner Enzberg den Fahrzeugstrom Richtung Karlsruhe auf eine extra angelegte Behelfsstrecke um. Das hat Folgen, denn die Asphaltfläche für den Verkehr ist ziemlich nahe an die Wohnhäuser gerückt: Anwohner an dem Anstieg haben der PZ verärgert berichtet, nun breite sich der Lärm, der von den rund 80.000 bis 90.000 Fahrzeugen ausgeht, die täglich das Tal passieren, noch stärker als früher zu ihren Wohnzimmern aus.

Könnten vorübergehende Wände am Enzberg die Häuser vor dem Krach abschirmen?

Die Anwohner würden sich darüber freuen. Doch die Abschnitte beim Autobahnbau folgen einem immer gleichen Prinzip. Bevor auf einer Seite die neuen Fahrbahnen

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