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Seit knapp zwei Wochen sorgt diese von der Polizei aus dem Verkehr gezogene Schrottkiste an der Einmündung der Mühlstraße in die Landesstraße in Dietenhausen für Kritik. Laut Anwohnern kommt es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen. Foto: privat
Seit knapp zwei Wochen sorgt diese von der Polizei aus dem Verkehr gezogene Schrottkiste an der Einmündung der Mühlstraße in die Landesstraße in Dietenhausen für Kritik. Laut Anwohnern kommt es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen. Foto: privat
09.07.2015

Anwohner stören sich in Dietenhausen an Öl tropfendem Hindernis

Ein abgestelltes Fahrzeug in der Mühlstraße sorgt in Dietenhausen seit knapp zwei Wochen für Unmut bei Anliegern. Den Bürgern ist der Abstellort auf dem Weg zur Bushaltestelle im Einmündungsbereich kurz vor der vielbefahrenen Landesstraße 339 ein Dorn im Auge, die Polizei ist der Auffassung, dass aus Sicht der Straßenverkehrsordnung (StVO) alles seine Richtigkeit hat.

Der aus dem schleswig-holsteinischen Reinbek bei Hamburg stammende Fahrzeughalter des weinroten Volkswagens war in der Nacht von Samstag, 27. Juni, auf Sonntag, 28. Juni, bei einer Verkehrskontrolle von der Polizei erwischt worden. Weil zuvor einem anderen Verkehrsteilnehmer aufgefallen war, dass an dem VW das hintere Kennzeichen fehlte, hatte dieser umgehend die Polizei verständigt. Dieser gelang es, den VW beim Kelterner Ortsteil Dietenhausen kurz nach Mitternacht um 0.28 Uhr ausfindig zu machen, zu stoppen und zu kontrollieren.

Der VW „hatte keinen Versicherungsschutz mehr und war deshalb zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben“, wie der Leiter des Polizeireviers Neuenbürg, Günther Haas, auf PZ-Anfrage am Donnerstag bestätigte. Die Streifenwagenbesatzung habe diese Entstempelung unverzüglich vorgenommen und den Fahrzeugschlüssel beschlagnahmt, um sicherzustellen, dass das Auto keinesfalls mehr weiterbewegt wird. Haas nahm zu dem Vorgang auch schriftlich Stellung: „Dass in solchen Fällen, aus haftungsrechtlichen Gründen jegliche Weiterfahrt unterbleibt und ein, dem Kontrollort nächstgelegener, geeigneter Abstellort gewählt wird, ist übliche polizeiliche Praxis und auch rechtssicher. Das Abstellen erfolgte zwar entgegen der Fahrtrichtung, jedoch wurde darauf geachtet, dass eine StVO-regulierte Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.“ Dass das Auto von Anwohnern als „störend“ betrachtet werde, sei für die Polizei und die Kommune nachvollziehbar, „aber leider nicht vermeidbar“.

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