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Der Kinderchor „Piccolinos“ und „Voice Factory“ singen gemeinsam. Dirigentin Esther Rau begleitet die Sänger am Klavier.  Altensen
Der Kinderchor „Piccolinos“ und „Voice Factory“ singen gemeinsam. Dirigentin Esther Rau begleitet die Sänger am Klavier. Altensen
03.06.2018

Arnbach schunkelt zu Tabaluga und Elvis

„Muss ich denn, muss ich denn zum Städtele hinaus. . .“ – wer kennt es nicht, das alte Volkslied, berühmt geworden durch Elvis Presley. Dieser und andere alte Ohrwürmer konnten gestern in Arnbach beim achten „Volksliedersingen“ des Sängerbunds in der Grundschule mitgeträllert werden.

Gesungen wird in Arnbach viel und gerne: Den Sängerbund gibt es seit 1883. „Sinn und Zweck ist die Pflege des heimischen Liedgutes“, erklärte Peter Graeber, Schriftführer des Vereins, die Aufgabe des Sängerbundes. Die Blütezeit habe man aber in den 1990er-Jahren erlebt, so Jürgen König, der Vereinsvorsitzende. Jetzt müsse man um Nachwuchs bangen – zu groß sei das Angebot für die Kinder von heute. Obwohl das beschauliche Arnbach mit seinen drei Chören plus dem Frauensingkreis musikalisch gut aufgestellt ist, wie auch das Volksliedsingen bewies.

Mit der Begrüßung durch Graeber und einem gemeinsamen Lied, „Am Brunnen vor dem Tore“, wurde der Nachmittag eröffnet. Der Kinderchor „Piccolinos“ unter der Leitung von Esther Rau, die am Klavier begleitete, präsentierte unter anderem Peter Maffays „Nessaja“ aus Tabaluga. Die kleinen Sänger erhielten Verstärkung von den „Regenbogen Singers“ aus Gräfenhausen. Nach dem gemeinsamen Auftritt der „Piccolinos“ und dem gemischten Chor der „Voice factory“ war das Publikum wieder gefragt: „Kein schöner Land“ und „Hoch auf dem gelben Wagen“ weckten Erinnerungen.

„Voice factory“ brachten mit englischen Songs Schwung in die Reihen, und der Männerchor gab ein Stelldichein. So schunkelten die Arnbacher zu Heimatliedern, Lilli Marleen und den Capri-Fischern durch den Nachmittag.