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Andrang auf die Arbeitsgruppen: Beim Gipfel im Landratsamt melden sich die Flüchtlingshelfer für die Diskussionskreise an.  Seibel
Andrang auf die Arbeitsgruppen: Beim Gipfel im Landratsamt melden sich die Flüchtlingshelfer für die Diskussionskreise an. Seibel
18.02.2016

Asyl-Gipfel im Landratsamt: Helfer streben Netzwerk an

Es gebe so viele gute Ideen in den Arbeitskreisen der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer, aber eben an ganz verschiedenen Orten im Enzkreis, sagte eine Betreuerin beim Asylgipfel im Landratsamt und machte damit deutlich, wie wichtig der Erfahrungsaustausch für die Bürger ist. Rund 150 Unterstützer aus 26 der 28 der Kreiskommunen kamen zum zweiten Treffen, wie die PZ bereits am Mittwoch berichtet hat.

Insgesamt rund 1500 Helfer engagieren sich im Enzkreis in den Asylheimen – nur mit dieser Tatkraft sei die Versorgung der Schutzsuchenden in den Notunterkünften möglich, bedankte sich die Sozialdezernentin Katja Kreeb bei den Helfern.

Die Asylkreise sind gut organisiert. Vorbei die Zeiten, als sie von einem Tag zum anderen erfuhren, dass Flüchtlinge da sind. In Gräfenhausen zum Beispiel zogen plötzlich 100 Flüchtlinge in die Sixthalle ein – da habe der Pfarrer aufgerufen, einen Kuchen zu backen, blickte eine Helferin zurück. Heute sind die Bürgergruppen auf vielen Feldern aktiv.

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