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Volles Haus im Pallottisaal: Die von Bürgern ausgerufene Versammlung zur Diskussion der Kreispläne für eine große Asylbewerberunterkunft mitten im Dorf fand ein riesiges Echo. Foto: Fux
Volles Haus im Pallottisaal: Die von Bürgern ausgerufene Versammlung zur Diskussion der Kreispläne für eine große Asylbewerberunterkunft mitten im Dorf fand ein riesiges Echo. Foto: Fux
27.12.2013

Asyl-Pläne des Kreises in Steinegg bringen das Dorf auf die Beine

Neuhausen-Steinegg. Wer noch eine Bestätigung gebraucht hätte, wie sehr die Pläne des Kreises, die frühere Senioreneinrichtung St. Josef in eine Unterkunft für rund 50 Asylbewerber umzuwandeln, die Steinegger bewegt, der musste gestern Abend nur einen Blick in den Pallottisaal werfen. Der mit rund 970 Einwohnern kleinste Neuhausener Ortsteil war auf den Beinen. Bis in den letzten Winkel war der Saal mit Menschen gefüllt, die dem Bürger-Aufruf zur Diskussion der Kreispläne gefolgt waren.

Sorgen über die Dimension der Unterbringungspläne waren in einem Flugblatt dargelegt worden (die PZ berichtete). Darin war zum Versuch aufgerufen worden, das Vorhaben noch zu verhindern. Zwischentöne hatten bei einigen Steineggern aber ebenfalls für Kritik gesorgt. Entsprechend emotional wurde gestern über Für und Wider der Kreispläne debattiert. Der Enzkreis will dafür der katholischen Kirchengemeinde das Gebäude abkaufen, das in diesem Jahr durch einen Seniorenheim-Neubau abgelöst worden ist (ausführlicher Bericht folgt). fux/hei

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