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Informationsgespräch im Hof der Wohnanlage (von links): Erster Landesbeamter Wolfgang Herz, Sozialdezernentin Katja Kreeb, Bürgermeister Michael Schmidt und Planer Hans Rupp (rechts). Foto: Martin Schott
Informationsgespräch im Hof der Wohnanlage (von links): Erster Landesbeamter Wolfgang Herz, Sozialdezernentin Katja Kreeb, Bürgermeister Michael Schmidt und Planer Hans Rupp (rechts). Foto: Martin Schott
30.09.2016

Asylcontainer aus Neulingens französischer Partnergemeinde

Neulingen-Bauschlott/Enzkreis. Der Ortsteil Bauschlott der Gemeinde Neulingen hat ein kleines, aber besonderes neues „Wohnviertel“ bekommen. Hier ist in den letzten Wochen die „Wohncontaineranlage Neulingen“ des Enzkreises für asylsuchende Menschen entstanden. Erster Landesbeamter Wolfgang Herz, im Landratsamt für die wesentlichen Entscheidungen zur Unterbringung von Asylsuchenden zuständig, Sozialdezernentin Katja Kreeb und Neulingens Bürgermeister Michael Schmidt stellten die Anlage der Öffentlichkeit vor.

81 Einzelcontainer, ein- und zweigeschossig aufgebaut, stehen jetzt auf dem Gelände an der Straße „Obere Klinge“, wo bis Anfang Mai noch eine landwirtschaftliche Fläche war. Die Anlage ist für 120 bis maximal 168 Menschen ausgelegt. Derzeit laufen noch die Außenarbeiten. Bis in rund zwei Wochen soll alles fertig sein. Aber die ersten Container sind schon bewohnt.

Die bisherigen 27 Bewohner gehören fünf Familien an. Sie waren zuvor überwiegend in der Sammelunterkunft in der Alten Dreschhalle in Bauschlott untergebracht. Die neue Anlage besteht aus 24 Wohneinheiten und zentralen Versorgungsbereichen. Jede von einer Familie bewohnte Einheit besteht aus einem Doppelcontainer als Wohnraum mit rund 35 Quadratmetern Grundfläche und einem weiteren Container, in dem Bad, Dusche, eine separate Toilette und eine Küche untergebracht sind. Insgesamt stehen pro Familie 50 Quadratmeter zur Verfügung. Weitere EInheiten beherbergen Waschmaschinen und eine Holz-Pellet- Heizung.

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