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Ein abgehörtes Telefongespräch durch die polizeilichen Ermittler wie hier auf dem Symbolfoto brachte beim Prozess um den Brand im geplanten Asylbewerberheim in Singen neue Anhaltspunkte. Foto: Charisius/dpa-Archiv
Ein abgehörtes Telefongespräch durch die polizeilichen Ermittler wie hier auf dem Symbolfoto brachte beim Prozess um den Brand im geplanten Asylbewerberheim in Singen neue Anhaltspunkte. Foto: Charisius/dpa-Archiv
05.05.2016

Asylheimbrand in Singen: Abhöraktion liefert neue Hinweise

Wer den Brand in der geplanten Asylbewerberunterkunft in den Singener Meilwiesen gelegt hat, ist nach dem Geständnis des Angeklagten bereits geklärt. Am vierten Prozesstag ging es vor der Großen Auswärtigen Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe in Pforzheim aber insbesondere darum, ob es bei der Tat möglicherweise Hintermänner gegeben hat.

Dabei rückt ein Gewerbebetrieb unweit der Brandstelle immer mehr in den Blickpunkt des gerichtlichen Interesses.

Neue Hinweise ergaben sich aus einer telefonischen Abhöraktion des Betriebs durch die Ermittler. In diesem Zusammenhang verlas Staatsanwalt Bernhard Ebinger den genauen Wortlaut eines aufgezeichneten Gesprächs zwischen der Mutter des Angeklagten und einer Büroangestellten, die als Zeugin geladen war. Darin bat die Frau darum, ihrem festgenommenen Sohn einen Anwalt über die Firma zu besorgen, was die Angestellte letztlich auch tat.

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