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Auf diesem Firmengelände an der Singener Meilwiesenstraße sollen nach Willen des Inhabers bald Flüchtlinge ein neues Zuhause finden.
Auf diesem Firmengelände an der Singener Meilwiesenstraße sollen nach Willen des Inhabers bald Flüchtlinge ein neues Zuhause finden.
22.09.2015

Asylstandort in Singen? Unternehmer bietet Wohnraum für mehr als 100 Flüchtlinge an

Remchingen-Singen. Seit Monaten ruft Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon die Bevölkerung dazu auf, dem Enzkreis auf der Suche nach geeignetem Wohnraum für Flüchtlinge zu helfen. So auch im jüngsten Gemeinderat. Ein Bürger stürmte daraufhin aus dem Ratssaal. Er hatte der Kommune mit sieben weiteren Unternehmern bereits vor zwei Monaten einen Vorschlag unterbreitet – ohne Erfolg. Ein zweiter Anlauf seitens des Unternehmers wird seit gestern nun geprüft.

Drei Gebäude mit insgesamt 450 Quadratmetern und zusätzlich Container könne er auf seinem Grundstück an der Meilwiesenstraße zur Verfügung stellen, sagt der Unternehmer gegenüber der PZ. Unweit des Mitte Juli abgebrannten und geplanten Flüchtlingsheims könnten im Ortsteil Singen so bald weit über 100 Asylbewerber unterkommen.

„Auch die Infrastruktur ist da. Man muss nur reden“, so der Mann, von dessen Seite auch noch die Finanzierung zu klären wäre.

Vor Wochen habe er sein Angebot dem Landratsamt unterbreitet. Geschehen sei nichts. Erst als die PZ dort und bei Schultes Prayon nachhakt, kommt der Stein langsam ins Rollen.

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