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Anwohner Reimund Freivogel auf dem Bolzplatz in der Ersinger Laubigstraße, wo auch seine Kinder bislang Fußball spielen. Nach den Schulferien sollen dort rund 50 Flüchtlinge untergebracht werden.
Anwohner Reimund Freivogel auf dem Bolzplatz in der Ersinger Laubigstraße, wo auch seine Kinder bislang Fußball spielen. Nach den Schulferien sollen dort rund 50 Flüchtlinge untergebracht werden.
07.07.2016

Asylunterkunft auf Bolzplatz in Ersingen: Bürger wehren sich

Kämpfelbach. Die Anwohner der Ersinger Laubigstraße wehren sich gegen Belegungsstrategie des Kreises und monieren die einseitige Verteilung.

Anwohner und Eltern haben lange für den Erhalt des Bolzplatzes in der Ersinger Laubigstraße gekämpft. Doch die Gemeindeverwaltung Kämpfelbach und das Landratsamt Enzkreis haben sich darauf geeinigt, dass dort demnächst eine Unterkunft für Asylbewerber entsteht (PZ berichtete). Ein Dorn in den Augen der Bürgerinnen und Bürger ist dabei vor allem die Tatsache, dass zurzeit nur in Ersingen rund 100 Flüchtlinge untergebracht sind, obwohl der Gemeinderat beschlossen hat, dass auch neben dem Wiesengelände Königsbacher Weg in Bilfingen Wohnraum für Asylsuchende geschaffen wird. „Das ist der zweite Hammer, nachdem wir uns mit der Opferung des Bolzplatzes in Ersingen mehr oder weniger abgefunden haben“, ärgert sich Reimund Freivogel, Sprecher der Interessengruppe. Auch deswegen hat der Familienvater beim Landratsamt Einspruch gegen die Baugenehmigung für den Bolzplatz eingelegt.

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