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Der Flying-Fox spricht Touristen an, die zwischen Entspannung und Erholung auch mal ein bisschen Nervenkitzel suchen. Symbol foto: dpa-Archiv 

Attraktionen in Schömberg: Kosten für Fly-Line mit dem Ziel Kurpark zu hoch

Schömberg. Nur wenige Tage ist es her, dass der Schömberger Gemeinderat den Bauantrag der privaten ortsansässigen Investoren Jürgen und Michael Wernecke für eine Fly-Line rund um den neuen Aussichtsturm in Oberlengenhardt sowie für einen Flying-Fox, der vom Aussichtsturm in den Kurpark führen soll, mehrheitlich bewilligt hat (PZ hat berichtet). Auffällig war jedoch, dass die ursprünglichen Pläne vom nun eingereichten Bauantrag deutlich abweichen. Was sich in Sachen Fly-Line und Flying-Fox verändert hat und warum das so gekommen ist, dieser Frage ist die Pforzheimer Zeitung nachgegangen.

Ursprünglich war eine Fly-Line vom Aussichtsturm in Oberlengenhardt mit dem Ziel Kurpark in Schömberg geplant gewesen. „Hier wären jedoch die Kosten zu hoch geworden“, so Leyn. Auf einer Strecke von 650 Metern seien mindestens 15 bis 20 Stützen erforderlich geworden und das habe den Preis enorm in die Höhe getrieben. „Mit diesem Vorhaben wurde es schwierig einen Investor zu finden“, so der Bürgermeister weiter. Schließlich hätten die einheimischen Brüder Wernecke Interesse bekundet, wollten jedoch nach alternativen Lösungen suchen. Auch, weil zwischenzeitlich aufgrund der Planungen und der Bauvoranfrage für das zweite Vorhaben, den Flying-Fox durch das Eulenbachtal, erheblicher Widerstand aus Kapfenhardt gekommen war (PZ hat berichtet). „Das ist alles in etwa zeitgleich gelaufen“, so Leyn weiter. Schließlich sei die Idee entstanden, sowohl Flyline, als auch Flying-Fox vom neuen Aussichtsturm aus starten zu lassen. Dem Gemeinderat sei schließlich in nichtöffentlicher Sitzung eine kleinere Version des Flying-Fox sowie der Fly-Line vorgestellt worden – mit positiver Rückmeldung des Gremiums, den Bauantrag zu stellen. Die Nachbargemeinde Unterreichenbach beobachtet ihrerseits diese neuen Entwicklungen mit großem Interesse. „Ich gehe davon aus, dass der Flying-Fox durchs Eulenbachtal nicht kommt“, so Bürgermeister Carsten Lachenauer. Zwei solcher Projekte in einem Ort seien einfach überdimensioniert.

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