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Zwei lebensgefährlich verletzte Fahrer sind die Folge eines Frontalcrashs auf der B10 zwischen Söllingen und Kleinsteinbach. © TV-BW
02.05.2013

Auf B10 in Gegenverkehr: Zwei Fahrer in Lebensgefahr

Mitten im Berufsverkehr ist es am Donnerstag gegen 8.15 Uhr auf der B10 zwischen Pfinztal-Söllingen und Kleinsteinbach zu einem schweren Frontalzusammenstoß gekommen. Nach ersten Informationen wurden zwei Autofahrer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt.

Bildergalerie: Frontalcrash: Opel gerät auf B10 in Gegenverkehr

Ein in Richtung Pforzheim fahrender Opel-Fahrer aus dem Raum Karlsruhe geriet auf der B10 in einer langgezogenen Rechtskurve zu weit nach links auf die Gegenfahrbahn. Noch ist nicht klar, ob das die Folge eines versuchten Überholvorgangs war. Nachdem es hier dank des Ausweichmanövers einer 36 Jahre alten VW-Golf-Fahrerin aus dem Enzkreis lediglich zu einer seitlichen Streifkollision gekommen war, prallte der Opel schließlich frontal mit einem dahinter fahrenden Mini mit Pforzheimer Kennzeichen zusammen.

Die Wucht des Aufpralls war enorm. Die Fahrer des Opels und des Minis wurden eingeklemmt und mussten mit lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Die 36-Jährige, die von der Fahrbahn abgekommen und in die Böschung geraten war, kam nicht mehr selbständig aus ihrem Wagen und wurde von der herbeigeeilten Freiwilligen Feuerwehr Pfinztal befreit. Wohl nicht zuletzt dank des getragenen Sicherheitsgurtes kam die Frau aber mit leichten Blessuren davon.

Das DRK Söllingen und der ASB waren mit zwei Notärzten und drei Rettungswagen vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Pfinztal war mit 18 Kräften und vier Fahrzeugen im Einsatz. Die lebensgefährlich Verletzten wurden vom Rettungshubschrauber in Kliniken geflogen. Die B10 zwischen Kleinsteinbach und Söllingen wurde bis 11 Uhr voll gesperrt. Die Polizei musste den Verkehr wegen der Bergungsmaßnahmen örtlich umleiten. Die drei beteiligten Fahrzeuge, an denen insgesamt ein Sachschaden von rund 45.000 Euro entstand, mussten allesamt abgeschleppt werden. pol/tok/tv-bw