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Kunsthistoriker Robin Augenstein (links) und Patric Wagner, Geschäftsführer Imbora Aufzugsdienst, in den Kabinen des wohl ältesten Paternosters der Welt in Hamburg. Nun wird das historische Teil wieder auf Vordermann gebracht.   Foto: Brandt, dpa

Auf Schatzsuche: Ispringer entdeckt den ältesten Paternoster der Welt

Ispringen. Aufzüge haben Robin Augenstein aus Ispringen schon begeistert, als er noch ein kleiner Junge war. Damals hat er seine Eltern mit Vorliebe in hohe Bürohäuser in Pforzheim geschleppt, um einmal mit dem Aufzug fahren zu können – je älter und ruckeliger, umso besser. Später kamen zu seinem kindlichen Enthusiasmus auch Wissensdurst, Hartnäckigkeit und eine detektivische Spürnase hinzu – und so ist es beileibe kein Zufall, dass der 32-Jährige, der mittlerweile bei Hamburg lebt, eine kleine Sensation geschafft hat: Er entdeckte den ältesten erhaltenen Paternoster der Welt, mitten in der Hansestadt in einem Gebäude, das seit Jahrzehnten leer stand. „Das war ganz fantastisch, als wir plötzlich vor den großen Zahnrädern im Keller standen“, erinnert sich Augenstein an den Moment der Entdeckung. Und als im Treppenhaus hinter Spanplatten der Paternoster zum Vorschein kam, sei das für ihn wie „Sesam öffne Dich“ gewesen.

Der junge Mann, der das Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach-Stein besucht hat, studierte

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