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Der ruhende Pol unter den Gemeindemitarbeitern war stets Hans Groß (Mitte), der nun von Bürgermeister Heiko Genthner (links) und Bauamtsleiter Volker Völkle in den Ruhestand verabschiedet wurde. faulhaber
Der ruhende Pol unter den Gemeindemitarbeitern war stets Hans Groß (Mitte), der nun von Bürgermeister Heiko Genthner (links) und Bauamtsleiter Volker Völkle in den Ruhestand verabschiedet wurde. faulhaber
02.09.2018

Auf dem Trockenen: Wassermeister in den Ruhestand verabschiedet

Königsbach-Stein.Wehmut schwang bei allen mit, die zur Verabschiedung von Wassermeister Hans Groß gekommen waren. Der verdiente und hoch geschätzte Gemeindemitarbeiter wurde in kleinem Kreis im Königsbacher Rathaus von Bürgermeister Heiko Genthner, einigen Kollegen und Abteilungsleitern in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

„Wir lassen Sie nur sehr ungern gehen“, sagte Genthner, denn das Thema Wasser sei bei Groß immer in guten Händen gewesen. „Sie haben für viele Jahre die Wasserversorgung gesichert und ihre verantwortungsvolle Tätigkeit mit großem persönlichen Einsatz geleistet, zu jeder Tages- und Nachtzeit“, so der Rathauschef.

Besonderen Dank verdiene Groß dafür auch von der gesamten Bevölkerung. Genthner erinnerte an Groß’ Eintritt in den Gemeindedienst am 15. Juli 1978 und Ernennung des gelernten Schlossers zum Wassermeister am 1. Juni 1982. Er wies auf die Herausforderungen hin, die Groß in diesen Jahrzehnten zum Wohle der Gemeinde gemeistert hat, und in seiner verantwortungsvollen Funktion oftmals Privates hinten anstellen musste.

Groß war darüber hinaus auch 25 Jahre lang Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr. „Ich habe ihre fachliche Kompetenz geschätzt und auch Ihre Persönlichkeit“, sagte Genthner und wünschte dem scheidenden Mitarbeiter und seiner Familie, „dass sich Ihre Hoffnungen und Wünsche erfüllen, und vor allem gute Gesundheit.“

Gute Wünsche gaben auch Bauamtsleiter Volker Völkle, Hauptamtsleiter Stefan Keller, Chefsekretärin Gabi Brezing und Personalvertreterin Maike Muhl dem beliebten Kollegen mit auf den Weg. Groß selbst gab einige Anekdoten seiner langen Dienstzeit zum Besten und unterstrich, „ich habe die Arbeit gern gemacht. Ich bin jemand, der gerne mit Leuten umgeht.“

Etwas Sorge habe er indes, weil das Thema Wasserversorgung nun außer Haus gegangen sei. Zur Erinnerung: Die Betriebsführung wurde kürzlich an einen Dienstleister, die Stadtwerke Bretten, übergeben.